​Eintracht Frankfurt soll Medienberichten zufolge an einer Rückholaktion von Felix Wiedwald interessiert sein. Der Torhüter in Diensten von Leeds United spielte einst für die SGE, bevor er über die Station Werder Bremen den Weg nach England fand. Wie Frankfurts Sportdirektor Bruno Hübner nun bestätigte, sind die Hessen aktuell in Gesprächen über eine Verpflichtung des 28-Jährigen.


Wie Eintracht Frankfurt via Twitter mitteilte, ist das ​zuletzt berichtete Interesse des DFB-Pokalsiegers an Felix Wiedwald tatsächlich vorhanden. Demnach beschäftige man sich mit einer Rückholktion des ehemaligen Frankfurters als Ersatz für Stammkeeper Lukas Hradecky, der den Verein zur neuen Saison ablösefrei zu Bayer 04 Leverkusen verlassen hatte. 




"Es ist korrekt, dass wir uns mit einer Rückholaktion von Felix Wiedwald beschäftigen. Wir können aber noch nichts als fix melden und müssen uns noch etwas gedulden", zitiert ​die Eintracht ihren Sportdirektor Bruno Hübner. Wiedwald spielte bereits von Sommer 2013 bis Sommer 2015 in der Main-Metropole, bestritt dort allerdings nur 13 Pflichtspiele. 


Fraglich ist allerdings, ob Wiedwald sich in Frankfurt mit der Rolle des Ersatzkeepers zufrieden geben würde. Die SGE hatte bereits im April die Verpflichtung von Frederik Rönnow vom dänischen Topklub und Vizemeister Bröndby Kopenhagen als neue Nummer eins bekanntgegeben. Wiedwalds Vertrag in Leeds läuft noch bis Sommer 2020. Sein Marktwert liegt laut transfermarkt.de aktuell bei zwei Millionen Euro.