​Bereits am Samstag ist Titelaspirant Frankreich in die Weltmeisterschaft in Russland gestartet. Zwar tat sich auch die 'Equipe Tricolore' bei ihrem2:1-Auftaktsieg gegen Australien schwer, für WM-Debütant ​Benjamin Pavard war das Spiel jedoch etwas ganz Besonderes. 


Der etatmäßige Innenverteidiger des ​VfB Stuttgart wurde bei dem Spiel gegen die Australier, wie bereits in der jüngsten Vergangenheit, von Nationaltrainer Didier Deschamps auf der Rechtsverteidigerposition aufgeboten. Dabei machte der Lockenkopf eine gute Figur, auch wenn er nur sporadisch offensive Akzente setzen konnte. Wie auch seinen hochdekorierten Teamkollegen fehlte dem Auftritt des 22-Jährigen noch der Esprit, der ihn zuletzt zu einem der begehrtesten Verteidiger in Europa werden ließ.

Auch die Zweikampfquote des Youngsters war mit lediglich 22 Prozent gewonnener Duelle nicht gerade optimal. Dafür zeigte er sich mit einer Passquote von 75 Prozent gewohnt ballsicher. Dafür dass es erst sein sechstes Spiel für die französische Nationalmannschaft war, fügte er sich jedoch allemal gut in das Kollektiv um die Starspieler Antoine Griezmann, Kylian Mbappe und Paul Pogba ein.


Nach der Partie bezeichnete der Verteidiger das Spiel, bei dem er über die komplette Spielzeit auf dem Platz stand, als sehr kräftezehrend und sprach von einem 'mühevollen Sieg". Die Fans der Schwaben zeigten sich im Netz zum einen stolz darüber, dass einer der ihren bei solch einer gestanden Fußballnation den Sprung in die Startelf gepackt hat, dennoch blicken sie auch mit Sorgen nach Russland.


Schließlich hatte Pavard bereits vor der WM offen kommuniziert, dass er in Zukunft gerne in der Champions League spielen würde. Durch weitere gute Auftritte bei der WM dürfte es immer schwerer werden, den Franzosen zu halten, auch wenn Sportvorstand Michael Reschke nur bei einer stattlichen Ablösesumme schwach werden dürfte.