​Die Entscheidung ist gefallen: Antoine Griezmann hat sich dafür entschieden, ​Atlético Madrid weiterhin treu zu bleiben und erteilte dem FC Barcelona so eine Absage. Nun müssen sich die Katalanen anderweitig orientieren und haben dies laut Mundo Deportivo bereits getan. Nach dem gescheiterten Deal haben die Verantwortlichen nämlich schon einen Plan B ausgearbeitet.


Wer ersetzt Antoine Griezmann in den Plänen des FC Barcelona? Der französische Nationalspieler sollte das Offensiv-Ensemble der Katalanen ergänzen und damit mit Suárez und Messi eine gefürchtete Offensiv-Reihe bilden. Nach dessen Absage gilt es nun, einen Plan B zu entwickeln. Dieser Plan B soll es vorsehen, dass man nun das Mittelfeld stärken will, statt mit einem Star die gut besetzte Offensive weiterhin zu stärken.


Demnach sei man zu der Erkenntnis gekommen, dass es zu einer Rückkehr auf den europäischen Thron mehr Konsistenz und weitere Optionen im Mittelfeld benötige. Ernesto Valverde will in der kommenden Saison auf ein 4-2-3-1-System setzen, mit Alba, Piqué, Umtiti und Roberto in der Verteidigung. 


Im Mittelfeld bilden Busquets und Rakitić das Duo. Davor entsteht eine offensive Dreier-Reihe mit Messi, Coutinho und Dembélé, während Suárez als einzige echte Sturmspitze agiert. Mit Paulinho und Denis Suárez stehen bereits zwei Vertreter im Mittelfeld bereit. Durch Miralem Pjanic, ​Frenkie de Jong und Arthur Melo, der ​früher als geplant nach Barcelona wechseln soll, wäre das Mittelfeld noch variabler. Zudem würde mehr Konkurrenz entstehen.

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Soll die Griezmann-Lücke beim FC Barcelona auffangen: Ousmane Dembélé.


Das würde Valverde auch geringfügige Anpassungen des Systems erlauben, was beispielsweise zu einem 4-4-2-System führen könnte, da sowohl Coutinho, als auch Pjanic flexibel einsetzbare Spieler sind. Das freigewordene Griezmann-Geld könnte also auf mehrere Köpfe verteilt werden. Mit dem 28-jährigen Bosnier Pjanic und zwei jungen und verheißungsvollen Talenten (Melo und de Jong sind beide 21 Jahre alt) hätte man Qualität im Kader geschaffen, während Dembélé die "Nicht-Verpflichtung" von Griezmann auffangen soll.


Weiterhin plant Valverde mit 20 Spielern im Kader. Die restlichen Plätze werden durch Talente aus dem eigenen Nachwuchs belegt. Nach Einschätzung der spanischen Zeitung können Vidal, Mina, Gomes, Alcácer, Rafinha, Marlon und Munir den Klub verlassen.