Ondrej Duda kämpft seit seinem Wechsel zu Hertha BSC mit einem Wertverlust. Auf seinen Durchbruch bei der Alten Dame wartete der Zehner bisher vergeblich. Ein Verkauf in diesem Sommer kommt aber nicht infrage, stellt Manager Michael Preetz klar.


Verletzt fiel Ondrej Duda seine erste Saison in Diensten von Hertha BSC fast komplett aus. In seinem zweiten Hauptstadt-Jahr kam er zumindest 17-mal in der Bundesliga zum Einsatz. Ein Spiel über die vollen 90 Minuten war aber nicht dabei. ​Trainer Pál Dárdai zeigte sich oftmals unzufrieden über den körperlichen Zustand Dudas.


Immerhin vier Millionen Euro Ablöse investierte die Hertha in den fraglos talentierten Duda, der bisher auf seinen finalen Durchbruch wartet. Schon im vergangenen Winter köchelten erste Gerüchte hoch, nach denen eine Ausleihe oder gar ein Verkauf zum Thema werden könnte. Herthas Sportchef Michael Preetz interveniert.

SV Werder Bremen v Hertha BSC - Bundesliga

Ondrej Duda (r.) bleibt bisher hinter den Erwartungen zurück


"Ondrej hat bisher nicht zu der Konstanz gefunden, die wir uns von ihm wünschen“, stellt der Manager im kicker klar. Ein Verkauf sei dennoch "kein Thema - wir wollen ihn nicht abgeben, sondern arbeiten daran, dass er dauerhaft sein Potenzial abruft“. Aufgrund dessen wird der BSC in diesem Sommer auf der Zehnerposition nicht tätig werden.


Preetz sicher: "In der Vorbereitung wird Ondrej den nächsten Anlauf starten.“ Der Vier-Millionen-Euro-Mann, der bisher auch aufgrund von zahlreichen Verletzungen nicht wirklich zum Tragen kam, muss nun liefern. In der Steiermark bereitet sich die ​Hertha auf die neue Saison vor – und wird vor allem auf Duda einen genauen Blick werfen.