​Bereits ​nach dem ​Abschied von Andrés Iniesta war der FC Barcelona in Aufruhr versetzt worden, denn nun benötigt der amtierende spanische Meister und Pokalsieger dringend positionsgetreuen Ersatz im Mittelfeld. Die Verletzung des vielversprechenden Nachwuchstalents Carles Aleñá hat die Lage im Mittelfeld nicht besser gemacht. Wie Mundo Deportivo berichtet, soll die nächste Woche demnach als eine entscheidende Woche gelten, um den Transfer von Arthur Melo vorzuziehen.


Neben Frenkie de Jong gilt er als vielversprechende Personalie für das Zentrum: Arthur Melo, der 21-jährige Brasilianer, der bei Gremio Porto Alegre in der ersten brasilianischen Liga sein Geld verdient. Dabei ist der Transfer zum FC Barcelona in seinem Fall schon fix. Allerdings wurde der Wechsel laut Vertrag erst für Januar 2019 vereinbart. Nun sind die Katalanen bestrebt, das Geschäft vorzuziehen.

Gremio v Monagas - Copa CONMEBOL Libertadores 2018

Knackpunkt der Verhandlungen: darf Arthur erst im Januar 2019, oder schon in diesem Sommer nach Barcelona wechseln?


In diesem Zusammenhang sind für diese Woche grundlegende Verhandlungen angesetzt, für den Spieler, in den Barça 30 Millionen Euro plus neun Millionen an Bonuszahlungen investierte. Der Präsident von Gremio äußerte sich in einem Interview mit Raudio Gaucho zur Personalie Arthur wie folgt: "Wir hoffen, dass man die Vereinbarung respektiert", ließ dem FC Barcelona allerdings gleichzeitig eine Hintertür offen: "Wenn ein Angebot für Arthur eintrifft, damit dieser schon im Sommer den Verein verlassen kann, werden wir das analysieren, aber momentan ist diesbezüglich noch keine Offerte eingetroffen."


Die besagte Offerte soll nun in der aktuellen Woche erfolgen, zumal der FC Barcelona die veranschlagte Ablösesumme nicht erhöhen will. Viel mehr soll bei den Bonuszahlungen noch Spielraum noch oben bestehen, damit Porto Alegre von einem vorzeitigen Wechsel des Eigengewächses überzeugt wird. Der Fall Yerry Mina bewies zudem, dass es ratsam ist, Talente aus Südamerika frühzeitig zu verpflichten, um sie in Europa erst an das dortige Niveau zu führen. Ob beide Parteien bei den Verhandlungen auf einen gemeinsamen Nenner kommen, werden also die folgenden Tage zeigen.