​​Fortuna Düsseldorf wird alles tun, um sich auf die Rückkehr in das deutsche Fußball-Oberhaus bestens vorzubereiten. Dafür laufen die Personalplanungen bei der Fortuna auch Hochtouren. Neben Spielern die kommen sollen, gibt es aber auch einen Abschied zu vermelden: Linksverteidiger Lukas Schmitz verlässt Fotuna Düsseldorf und wechselt nach Österreich.


Lukas Schmitz, in der Jugend des ​VfL Bochum ausgebildet worden, wechselte im Juli 2009 zum ​FC Schalke 04. Bis 2011 blieb er den Schalkern treu, bis der Wechsel zum ​SV Werder Bremen zustande kam. Bei den Werderanern blieb der 29-Jährige bis zum 1. Juli 2014. Dann folgte seine vorerst letzte Karrierestation in Deutschland, nämlich in Düsseldorf. In der vergangenen Zweitliga-Saison kam er unter Friedhelm Funkel allerdings nur 13-mal zum Einsatz, erzielte ein Tor und bereitete drei Tore vor.

Nun gab der österreichische Bundesligist AFC Wolfsberg die Verpflichtung des erfahrenen Profis bekannt. 104 Partien in der Bundesliga, 94 weitere in der zweiten Bundesliga, das die Bilanz von Lukas Schmitz. Aus dem offiziellen Statement, das auf der Homepage des AFC Wolfsberg veröffentlicht wurde, ging hervor, warum sich Schmitz gerade für diesen Klub entschied, obwohl er offenbar auch andere lukrative Angebote vorliegen hatte. Ex-Fortuna-Profi und Freund Michael Liendl, ebenfalls bei Wolfsberg aktiv, hatte die Entscheidung mit beeinflusst.

Fortuna Duesseldorf v Eintracht Braunschweig - Second Bundesliga

Schluss in Düsseldorf: Lukas Schmitz hat sich für einen Wechsel nach Österreich entschieden.


"Ich hab mit Michael Liendl bei Fortuna Düsseldorf gespielt, was sicher auch ein Beweggrund für meinen Wechsel nach Österreich war. Es hätte finanziell bessere Möglichkeiten gegeben, aber es war eine Herzensentscheidung. Der Verein ist relativ klein und familiär, was mir ganz besonders gut gefällt. Mein Gefühl sagt mir, dass es die richtige Entscheidung war. Ich freue mich dass es bald losgeht und denke, dass wir eine gute Rolle in der Bundesliga spielen werden", so Schmitz. Ob sich dies tatsächlich bewahrheitet, kann nur die folgende Saison zeigen.