​Bundesligist RB Leipzig muss sich zur neuen Saison neben einem neuen Cheftrainer auch einen neuen Co-Trainer suchen. Nachdem sich die Wege mit Chefcoach Ralph Hasenhüttl trennten, wird auch dessen bisheriger Assistent Zsolt Löw die "Bullen" verlassen und zur neuen Spielzeit für Paris St. Germain an der Seite von Thomas Tuchel arbeiten. Medienberichten zufolge schielt man in Leipzig nun auf den Leverkusener Assistenzcoach Lars Kornetka.


Wie die BILD berichtet, ist ​RB Leipzig an einer Verpflichtung von Lars Kornetka interessiert. Demnach wolle RB-Sportdirektor Ralf Rangnick die nach dem Löw-Abgang in Richtung PSG frei gewordene Stelle des Co-Trainers mit dem Leverkusener Assistenten besetzen. 

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Arbeitet seit Sommer 2014 für Bayer Leverkusen: Lars Kornetka



Kornetka und Rangnick kennen sich schon lange, beide arbeiteten in der Vergangenheit bei der TSG 1899 Hoffenheim Seite an Seite zusammen und sind langjährige Freunde. Rangnick hatte den 40-Jährigen einst vom damaligen TV-Sender DSF (heute Sport1) in den Profifußball geholt. Neben Hoffenheim und Leverkusen arbeitete Kornetka auch unter Pep Guardiola als Videoanalyst beim Rekordmeister FC Bayern München. Sein aktueller Vertrag bei ​Bayer Leverkusen läuft noch bis Sommer 2019. Dem Blatt zufolge würde die "Werkself" den Co-Trainer allerdings ziehen lassen. Zum neuen Trainerteam gehören soll künftig auch der U19-Coach Robert Klauß. 


Unter Ralph Hasenhüttl beendete RB Leipzig die abgelaufene Spielzeit auf dem sechsten Tabellenplatz. Nachdem man dem Österreicher vor seinem letzten Vertragsjahr allerdings keine vorzeitige Verlängerung angeboten hatte, trennten sich beide Parteien einvernehmlich.