​Am Montag startet Albin Ekdal mit der schwedischen Nationalmannschaft im Spiel gegen Südkorea in die ​Weltmeisterschaft. Zuletzt deutete vieles daraufhin, dass der Mittelfeldspieler des Hamburger SV nach der Endrunde in Russland eine neue Herausforderung sucht. In einem Interview mit der Hamburger Morgenpost machte der Schwede nun den Fans der Hanseaten wieder etwas Hoffnung auf einen Verbleib an der Elbe.


Der Abstieg mit dem einstigen 'Bundesliga-Dino' ärgert den 28-Jährigen "immer noch sehr", auch wenn er nun den Fokus auf eine gute WM legen muss. Zwar habe die schnelle Luftveränderung bei der Verarbeitung geholfen, dennoch betonte der zentrale Mittelfeldspieler, dass er "täglich" an den HSV denke. Dabei machte er sich auch nicht davon frei, eine gewisse Teilschuld an dem Abstieg mit zu tragen, auch wenn er lange verletzt war.


Ekdal relativiert Aussagen


Zuletzt hatte Ekdal erklärt, dass er die WM nutzen wolle, um auch andere Vereine ​auf sich aufmerksam zu machen. Nun betonte der 33-fache Nationalspieler jedoch, dass er sich "zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Gedanken über einen möglichen Wechsel gemacht" habe und berief sich dabei auf seinen noch bis 2019 laufenden Vertrag. Darüberhinaus relativierte der Schwede auch eine Aussage von ihm, in der er sich gewünscht hatte in einer Mannschaft zu spielen, die mehr Ballkontrolle hat.


"Jeder Spieler würde gerne in der Champions League spielen und in jeder Partie mehr Spielanteile als der Gegner haben, das ist doch ganz normal. Nichtsdestotrotz möchte ich betonen, dass ich meinen Vertrag beim HSV respektiere", so der HSV-Profi. So versicherte er alle Fans des Traditionsvereins, dass er "solange ich die Raute auf der Brust trage" alles für den Klub geben wird. Nach der WM kündigte er daher Gespräche mit den Verantworlichen der Hamburger an.