​Chadrac Akolo gelang nach seinem Wechsel zum ​VfB Stuttgart in der abgelaufenen Saison ein sehr guter Start. Im weiteren Verlauf der Spielzeit wurde der Angreifer aber immer seltener eingesetzt und vor allem unter dem neuen Trainer ​Tayfun Korkut musste er sich zuletzt mit einem Reservistendasein zufriedengeben. Anstatt in der Ferne sein Glück zu suchen, entschied sich der flinke Stürmer für einen Berater-Wechsel.


Für sechs Millionen Euro Ablöse wechselte der Kongolese im Sommer 2017 vom FC Sion an den Neckar. Unter dem Aufstiegstrainer Hannes Wolf konnte sich der 23-Jährige schnell einen Stammplatz erarbeiten und netze in den ersten vier Spielen gleich zwei Mal. Im Laufe der Hinrunde kamen jedoch nur noch zwei weitere hinzu, auch weil der Rechtsaußen oft von Oberschenkelproblemen ausgebremst wurde.


In der Rückrunde kam der Rechtsfuß dann nur noch auf acht Einsätze. Zumeist als Joker. Um in der kommenden Saison wieder auf mehr Einsatzzeiten zu kommen, will sich der Stürmer optimal vorbereiten und schreckte dafür auch nicht davor zurück, sich von seinem bisherigen Berater Michel Urscheler zu trennen und sich in die Hände des erfahrenen Berater Roger Wittmann zu begeben.


Gegenüber der BILD zeigte sich der 58-jährige Spielerberater sehr erfreut über seinen neuen Schützling: "Wir haben Chadrac bei uns aufgenommen, weil er großes Potenzial hat. Wir wollen einen Top-Spieler aus ihm machen. Er hat die Voraussetzungen dafür. Weil er willig ist, sich zu quälen. Wenn er nach der Sommerpause zurückkehrt, wird ihn keiner wieder erkennen. Er wird ein anderer Spieler sein."


Um den zweifachen kongolesischen Nationalspieler auf Vordermann zu bringen, absolviert Akolo aktuell gemeinsam mit anderen Wittmann-Spielern ein kleines Trainingslager. Darunter befinden sich mit unter anderem Marius Wolf, Thilo Kehrer und John Anthony Brooks auch bekannte Gesichter aus der Bundesliga. Zusätzlich hatte der verantwortliche Athletik-Trainer den VfB-Angreifer bereits kurz nach Saisonende separat eine Woche lang trainiert.