​Sandro Wagner wurde bekanntlich nicht in den endgültigen Kader der deutschen Nationalmannschaft aufgenommen und wird die Weltmeisterschaft vom Fernseher aus verfolgen müssen. Der Stürmer des FC Bayern hat nun  ​einen humorvollen Brief an die Mannschaft geschrieben und zeigte sogar ein wenig Reue.


Der Stürmer des FC Bayern München wurde nicht für die WM 2018 nominiert. Daraufhin trat der Stürmer zurück und kritisierte offen das Trainerteam. Wagner meldete sich mit einem selbstironischen und versöhnlichen Brief zurück. 


In dem Brief an die DFB-Elf zeigte Sandro Wagner viel Humor und sogar ein wenig Reue, nachdem er zuvor mit scharfer Kritik am Trainerteam auf sich aufmerksam machte. In dem Brief ist unter anderem Folgendes zu lesen: "Ich werde mit sofortiger Wirkung von meinem Urlaub zurücktreten, um euch die Daumen zu drücken", schrieb Wagner. Nach "all den Nebengeräuschen", schrieb der 30-Jährige, stehe er hinter der Mannschaft, "auch wenn sich mein Aktionsradius vom gegnerischen Strafraum gen heimischen Gartentisch verlagert hat."

FC Augsburg v FC Bayern Muenchen - Bundesliga

Sandro Wagner jubelt mit Thomas Müller über seinen Treffer gegen den FC Augsburg


Darüber hinaus würdigte der großgewachsene Mittelstürmer rückblickend seine Zeit bei der Nationalmannschaft. In acht Länderspielen erzielte er seit dem Jahr 2017 immerhin fünf Tore. "Ich bin stolz, ein Teil dieser Mannschaft gewesen zu sein und wünsche euch für die kommenden Wochen nur das Beste. Holt für euch und uns Deutsche daheim den Pokal", schrieb der Confed-Cup-Sieger weiter.


Der Brief enthält zudem noch eine Anspielung auf einen weiteren Fauxpas, den er sich am Ende der Saison beim FC Bayern leistete. Im Postskriptum brachte Wagner eine Anspielung auf eine seiner jüngsten Aktionen unter, die ihm wie der Rücktritt viel Kritik eingebracht hatte.


Nach der Niederlage der Bayern gegen Eintracht Frankfurt im DFB-Pokal, hatte Wagner seine Silbermedaille ins Publikum geworfen. "An meine Bayern-Freunde: Über eine Medaille als Mitbringsel würde ich mich sehr freuen", schrieb Wagner.