​Die Weltmeisterschaft hat gerade erst begonnen und schon stand am Freitagabend der erste Knaller des Turniers auf dem Programm. Die Portugiesen trafen im Spitzenspiel auf die spanische Nationalmannschaft. In einer fulminanten Partie trennten sich die beiden Titel-Aspiranten mit einem 3:3 (2:1). 


So begannen beide Nationen: 


Portugal: Rui Patricio - Soares, Pepe, José Fonte, Guerreiro - Carvalho, Moutinho - Bernardo Silva, Fernandes - Guedes, Ronaldo


Spanien: De Gea - Nacho, Piqué, Ramos, Alba - Busquets, Koke - Silva, Isco, Iniesta - Costa


Dass es eine spannende Partie werden sollte, war allen Beteiligten von Anfang an klar. Doch dass es so furios los gehen wird, damit rechnete keiner. Nach einer Einzelaktion von Ronaldo stellte Nacho dem Portugiesen ein Bein, der zu Fall kam und den berechtigten Elfmeter bekam und sicher zur frühen 1:0-Führung verwandelte (3.). 


Daraufhin übernahmen die Portugiesen das Spiel und besaßen den Ball zumeist. Doch nachdem Costa den Ball bekam und auf Silva legte, dieser jedoch klar vergab, kamen die Spanier allmählich in Fahrt und übernahmen das Spiel. Kamen jedoch zu keinen weiteren großen Chancen. Doch dann nahm sich Costa ein Herz, tanzte auf Strafraumhöhe drei Verteidiger der portugiesischen Nationalmannschaft aus und traf mit einem strammen Schuss ins rechte Eck (24.). Eine starke Einzelaktion und der verdiente Ausgleich. 

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Bejubelten den zwischenzeitlichen Ausgleich: Die Furia Roja 



Die Spanier zogen daraus eine Menge Energie und drückten auf die 2:1-Führung. Isco nahm sich ein Herz und schoss aus 20 Metern auf den Kasten von Rui Patricio, der den Ball nicht mehr berühren konnte, dieser jedoch an die Unterkante der Latte knallte und auf der Linie, deutlich nicht im Tor, aufkam. Und das bestrafte der Fußballgott. Wie aus dem Nichts kam Ronaldo vor dem Strafraum an den Ball und der zog einfach mal drauf. Der Schuss war schwach, rutschte aber durch die Hände von De Gea und rollte über die Linie zur 2:1-Führung der Portugiesen, die damit in die Halbzeit gingen. 


Zur Halbzeit gab es keine Wechsel und doch kamen die Spanier besser aus der Kabine. Von Anfang an machte die Furia Roja Druck und erspielte sich ein paar kleinere Chancen. Doch der Lucky Punch fehlte, dafür sorgte jedoch abermals Costa. Nach einer ausgeklügelten Freistoß-Variante kam der Ball erneut zu dem Stürmer, der den Ball souverän zum 2:2-Ausgleich einschob (55.) 

Das gab den Spaniern enormen Rückenwind. Portugal wurde zwischenzeitlich an die Wand gespielt und kam kaum noch aus der Defensive. Nach einem Querpass kam der Ball zu Nacho und der hämmerte den Ball trocken zum 3:2 rein (58.).


Daraufhin beruhigte sich die hochspannende Partie ein wenig. Das lag vor allem daran, dass Portugal sich darum bemühte, ein wenig Druck rauszunehmen. Chancen gab es zeitweise keine, doch dann schubste Pique Ronaldo kurz vor dem Strafraum. Der amtierende Weltfußballer nahm sich diesen Freistoß selbst zur Brust und zirkelte ihn in einer erstaunlichen Art und Weiße in das linke Kreuzeck zum 3:3-Ausgleich und Endstand.