Vor wenigen Tagen verkündete Borussia Mönchengladbach überraschend, dass Vincenzo Grifo den Verein zum 01. Juli verlassen und sich derTSG 1899 Hoffenheim anschließen wird. Gladbach-Manager Max Eberl erklärte nun, dass der Wechsel nicht das Ziel der Fohlen war und verriet, dass man das Geld jedoch gut gebrauchen kann. 


Der Manager erklärte gegenüber der Rheinischen Post: „Wir wollten Vince nicht abgeben, aber er kam mit dem Wunsch auf uns zu, aufgrund der für ihn unbefriedigenden Saison. Auch wir hatten uns mehr vorgestellt." Tatsächlich lief die Saison für den Deutsch-Italiener nicht optimal. Grifo kam aufgrund von Verletzungen nur auf 17 Einsätze in der Bundesliga, konnte jedoch vier Treffer vorbereiten. Beim​ SC Freiburg waren es nur eine Saison vorher elf Torvorlagen und 30 Einsätze. Klar, dass Grifo dann eine neue Herausforderung sucht. 


Geld für Füllkrug?


Laut übereinstimmenden Medienberichten erhielten die Fohlen rund 5,5 Millionen Euro für den Deal. Die Summe bestätigten wollte Eberl nicht, jedoch verriet er: „Aus unserer Sicht haben wir eine sehr gute Ablöse erzielt. Ich muss Geld verdienen, um meine Transferpläne zu realisieren.“ Und der nächste Transferplan könnte die Verpflichtung von Niclas Füllkrug, Stürmer von ​Hannover 96 sein. Seit Wochen pokern die Gladbacher um die Dienste des Stürmers - bisher jedoch erfolglos. 

Hannover 96 v 1. FSV Mainz 05 - Bundesliga

Auf dem Einkaufszettel bei Borussia Mönchengladbach: Niclas Füllkrug (Vordergrund)


Durch den Abgang von Grifo gibt es jedoch nun mehr Geld in der Kasse am Niederrhein, das war auch nötig, wie Eberl erklärte: „Alles können wir uns nicht leisten. Wenn wir keinen großen sportlichen Erfolg und keine enormen Transfererlöse haben, müssen wir nach wie vor Geld zusammensammeln, um Pläne umzusetzen.“