Kurz vor dem ersten Gruppenspiel von Portugal gibt es schlechte Nachrichten für Cristiano Ronaldo! Nach Informationen der spanischen Zeitung El Mundo soll der Fußball-Star aufgrund von Steuerhinterziehung in Millionenhöhe eine saftige Geldstrafe zahlen. Demnach muss der Flügelspieler 18,8 Millionen Euro zahlen und wird zudem für zwei Jahre auf Bewährung verurteilt. 


Die Bewährung soll Ronaldo jedoch nur erhalten haben, da er bis dato nicht vorbestraft war bzw. negativ aufgefallen ist. Die Geldstrafe hört sich sehr hoch an, doch in Relation mit seinem Vermögens, das laut Vermögen Magazin bei rund 340 Millionen Euro liegen soll, fällt es dem Nationalspieler Portugals nicht ganz so schwer, diese Summe dem spanischen Staat zu überweisen. 


Hinterziehung in Millionen Höhe - jedoch keine Absicht


14,7 Millionen Euro, die aus Einnahmen von Bildrechten entstanden sind, soll der Spieler von ​Real Madrid hinterzogen haben. Aufgedeckt wurde die Aktion von "Football Leaks" durch den SPIEGEL. Die Gelder wurden in den sogenannten Steueroasen Irland und den Britischen Junferninseln geparkt. 

Ronaldo selbst schwieg lange zu der Situation, äußerte sich jedoch vor einem Jahr und wies jegliche Schuld von sich zurück. "Ich habe niemals etwas verborgen und auch niemals die Absicht gehabt, Steuern zu hinterziehen", hieß es in einer offiziellen Stellungnahme nach seiner ersten Vernehmung im Juli vergangenen Jahres. Doch das sah die Staatsanwaltschaft scheinbar anders, die ihn dafür nun hart bestrafte.