Mit Felix Beijmo hat ​Werder Bremen den 20. Skandinavier in der Vereinsgeschichte der Grün-Weißen verpflichtet. Der Schwede kostet den Bremern rund drei Millionen Euro. Doch warum stehen die Werderaner so auf Nordlichter? Frank Baumann bezog gegenüber der BILD Stellung. ​


„Skandinavien zählt den Märkten, in denen wir uns besonders intensiv umschauen. Das hat auch mit unserer Klub-Historie zu tun. Die Spieler haben sich hier immer wohlgefühlt und sehr gut reingepasst", erklärte Werder-Manager. Und das hat seine Gründe: Die Skandinavier gehören zu der Spezies Mensch, die sich eher ruhig verhält, nicht die große Bühne und Aufmerksamkeit braucht und dennoch abliefert, wenn es verlangt wird. Das passte bei Werder schon immer. Vereinslegenden wie Per Röntved und Rune Bratseth kommen aus dem Norden Europas und arbeiten mittlerweile als Scouts für den SVW, um genau solche Youngster wie den 20-jährigen Beijmo zu verpflichten. 

Djurgardens IF v Malmo FF - Svenska Cupen Final

Ist der 20. Skandinavier in der Vereins-Historie des SV Werder: Felix Beijmo



Mit Niklas Moisander und Ludwig Augustinsson spielen in der aktuellen Bundesliga-Mannschaft bereits zwei Akteure aus Finnland und Schweden und können fast fließend Deutsch sprechen. Das weiß auch Frank Baumann, der erklärte: „Die Spieler haben eine gute Mentalität, sind schnell sehr gut integriert und lernen schnell die deutsche Sprache. Das passt gut zusammen.“ Und der nächste, der damit dran ist, ist dann Neuzugang Felix Beijmo. Viel Eingewöhnungszeit wird er aufgrund seiner Teamkollegen wohl nicht brauchen.