Wenn man als defensiver Mittelfeldspieler 25 Scorerpunkte in 33 Liga-Spielen erzielt, weckt man unweigerlich das Interesse größerer Klubs. Dem österreichischen Nationalspieler Peter Zulj gelang genau das im Trikot von Sturm Graz und könnte nun seinem Bruder Robert in die deutsche Bundesliga folgen. Ein Trio soll konkretes Interesse am 25-Jährigen hinterlegt haben.


​Folgt Peter Zulj seinem ein Jahr älteren Bruder in die ​Bundesliga? Robert schaffte im vergangenen Jahr den Sprung ins deutsche Oberhaus. Nach drei Jahren zweite Liga bei Greuther Fürth wechselte der offensive Mittelfeldspieler ablösefrei zu 1899 Hoffenheim. Dort reichte es für den Österreicher bislang aber nur zu sieben Pflichtspieleinsätzen.

1899 Hoffenheim v PFC Ludogorets Razgrad - UEFA Europa League

Bruder Robert (r.) blieb in Hoffenheim oft nur die Reservistenrolle.


Der 25-jährige Peter war in seiner ersten Saison beim österreichischen Pokalsieger dagegen unangefochtener Stammspieler. Seinem Bruder hat er auch vier Einsätze im Nationalteam voraus. Ende März debütierte er unter Franco Foda im Testspiel gegen Luxemburg. Es war die logische Folge einer beeindruckenden Saison: Meist im defensiven Mittelfeld eingesetzt, erzielte Zulj in 33 Liga-Spielen acht Tore und legte starke 17 Treffer auf. 

Werte, mit denen sich Österreichs Spieler der Saison auf die Notizblöcke der deutschen Bundesligisten geschossen hat. Laut dem österreichischen Boulevard-Blatt Krone soll mit ​Bayer Leverkusen​VfL Wolfsburg und ​Hertha BSC bereits ein Trio konkretes Interesse angemeldet haben. Bei Sturm Graz steht der Linksfuß noch bis 2020 unter Vertrag. Fraglich, ob Zulj bis dahin das Sturm-Trikot trägt.