​Der erstmalige Gang in die Zweitklassigkeit bedeutet für den ​Hamburger SV wohl schon Strafe genug. Doch in diesen unruhigen Zeiten an der Elbe, in der auch ein personeller Umbruch nicht voll und ganz vermieden werden kann, muss der finanziell gebeutelte Verein mit einer empfindlichen Strafe rechnen, wie das Abendblatt via Twitter berichtete.


Ein unrühmliches Ende hatte das vorerst letzte Spiel des Hamburger SV in der ersten Bundesliga genommen. Pyro-Fanatiker hatten das Bespielen des Platzes minutenlang unmöglich gemacht. Die Partie gegen Borussia Mönchengladbach stand am letzten Spieltag der vergangenen Saison kurz vor einem Abbruch. 17 Minuten war die Partie der Hanseaten gegen die 'Fohlen'-Elf zeitweise unterbrochen worden. 

Hamburger SV v Hertha BSC - Bundesliga

Finanzielle Konsequenzen: Pyro-Aktionen einiger Fans hatten gegen Mönchengladbach beinahe für einen Spielabbruch gesorgt


Die Konsequenzen muss hierfür wie immer der Verein zahlen. Für die besagten Fan-Ausschreitungen in Form von Pyrotechnik, doch auch für weitere Vergehen, die sich einige HSV-Anhänger in den Rückrundenspielen des einstigen Bundesliga-Dinos erlaubten, muss der HSV eine Geldstrafe in Höhe von 115.000 Euro an den deutschen Fußball-Bund entrichten.


Speziell im besagten letzten Saisonspiel waren Böller, Rauchtöpfe und bengalische Lichter gezündet worden. Die Polizei hatte allerdings darauf verzichtet, die Nordkurve im Stadion zu stürmen, um eine weitere Eskalation zu vermeiden. Es bleibt abzuwarten, ob die Hamburger mit wieder einmal neuer sportlicher Führung, aber demselben Trainer in der zweiten Bundesliga sportlich positive Schlagzeilen schreiben können, um die Rückkehr in die erste Bundesliga umgehend zu forcieren.