​Luka Jovic erlebte ein erfolgreiches erstes Jahr bei Eintracht Frankfurt. Der Serbe integrierte sich auf Anhieb in der Mannschaft und holte mit den Hessen den DFB-Pokal. Sportdirektor Fredi Bobic plant nun, die Leihgabe von Benfica Lissabon langfristig an den Verein zu binden.


Sein Tor im Halbfinale auf Schalke ebnete den Weg zum Pokalsieg. Doch nicht nur im DFB-Pokal war Luka Jovic erfolgreich. In der Bundesliga gelangen dem Stürmer in 22 Einsätzen starke acht Treffer. "Ich denke, der liebe Gott hat mir diesen Torriecher gegeben. Ich habe das in mir, so etwas kann man nicht erlernen“, erklärte der 20-Jährige gegenüber der Frankfurter Rundschau. "Ich überlege im Strafraum auch nicht großartig, wo ich hinzulaufen habe. Das ist ein Instinkt."



Das Blatt berichtet weiterhin, dass die Eintracht nun eine feste Verpflichtung des serbischen Nationalspielers ins Auge fasst. Zwar ist Jovic zunächst ohnehin noch bis 2019 vom portugiesischen Spitzenteam Benfica Lissabon ausgeliehen, ein Kaufoption ermöglicht es der Eintracht zudem, sich die Dienste des Angreifers für zwölf Millionen Euro zu sichern, was für die Frankfurter einen neuen Rekordtransfer bedeuten würde.


Bisheriger Spitzenreiter ist Sebastien Haller, der im vergangenen Sommer für sieben Millionen Euro vom FC Utrecht verpflichtet wurde. Für den Franzosen sollen Angebote in zweistelliger Millionenhöhe aus England eingegangen sein. Doch Fredi Bobic denkt gar nicht daran, den Stürmer (13 Tore für die Eintracht) nach nur einem Jahr wieder abzugeben. Die Eintracht plant ihre Zukunft - mit Luka Jovic und Sebastien Haller im Sturm.