​Mit Jörg Schmadtke kehrt seit einigen Wochen ein neuer Besen beim VfL Wolfsburg. Der neue Geschäftsführer will die Wölfe zurück in die Erfolgsspur führen. Bei der aktuell laufenden Weltmeisterschaft will er zwar keine Spieler scouten, da der Kader so früh wie möglich stehen soll, dennoch hat er einige Ziele im Blick.


"Man kann im Einzelfall den einen oder anderen Spieler noch mal mehr verfolgen", erklärte Schmadtke gegenüber dem Sportbuzzer. "Ich hätte es schon ganz gerne, dass der Kader vorher grob steht." Mit Koen Casteels und Jakub Blaszczykowski stellt der VfL gerade einmal zwei Spieler bei der Fußball-WM, so wenig, wie seit zwölf Jahren nicht mehr.



Aus diesem Grund plant Schmadtke, den Klub wieder attraktiver für international erfahrene Spieler zu machen. In den letzten beiden Jahren konnten sich die Wölfe nur durch die Relegation retten. Das soll in Zukunft anders werden. Mit dem neuen Sportdirektor Marcel Schäfer, der 2009 mit dem VfL deutscher Meister wurde, wollen die Niedersachsen eine neue Ära einleiten. 



Doch Schmadtke und Schäfer sind sich bewusst, dass sie dafür Glücksgriffe benötigen, wie es vor einigen Jahren zum Beispiel Kevin De Bruyne war, der die Mannschaft quasi im Alleingang zum Pokalsieg und zur Vizemeisterschaft schoss. Doch einen solchen Spieler zu finden, dürfte nicht ganz einfach werden. Vielleicht findet sich ein solcher ja bei der WM.