​Carlos Tevez wird an der kommenden Weltmeisterschaft in Russland nicht teilnehmen dürfen. Der 34-Jährige steht aktuell bei seinem Jugendverein Boca Juniors in Argentinien unter Vertrag und hat es nicht in das argentinische WM-Aufgebot von Trainer Jorge Sampaoli geschafft. Doch der Routinier, der 76-mal für sein Land auflief, hat eine Meinung zum Abschneiden der Albiceleste und äußerte sich speziell zu Superstar Lionel Messi, wie Mundo Deportivo berichtet.


Der Vize-Weltmeister von 2014 will 2018 endlich Weltmeister werden. Ohne Carlos Tevez, dafür mit anderen hochkarätigen Angreifern im Kader will die argentinische Nationalmannschaft das WM-Turnier in Russland erfolgreich bestreiten. Kapitän Lionel Messi soll ein Land auf den WM-Thron schießen. Die Erwartungen, die auf 'La Pulga' lasten, sind riesig, doch Tevez traut seinem Landsmann eine Menge zu.

FBL-COPAM2015-ARGENTINA-TRAINING

"Die Weltmeisterschaft von Messi" - Carlos Tevez erwartet viel von seinem Landsmann.


"Ich habe keine Zweifel daran, dass das die Weltmeisterschaft von Messi werden wird. Er hat sehr viel Zorn in sich, auch wenn er es nicht zeigt", verriet der 34-Jährige über den Superstar des FC Barcelona. Tevez könne es zudem nachvollziehen, dass Messi seinen Gegnern großen Schaden zufügen kann, wenn er wütend sei.


Weiterhin glaubt der langjährige Premier-League-Star nicht daran, dass die WM in Russland Messis letzte Weltmeisterschaft sein wird, obwohl dieser am 24. Juni 31 Jahre alt wird und in Katar damit bereits 35 wäre.


"Ich glaube nicht, dass es seine letzte Weltmeisterschaft sein wird. Wir müssen an ihm fest halten, statt uns zu fragen, ob er der Beste ist, oder nicht, das macht keinen Sinn", wurde Tevez in einem Interview mit der italienischen Zeitung Corriere della Sera zitiert.

Boca Juniors v Alianza Lima - Copa CONMEBOL Libertadores 2018

Hätte selbst gern an der WM in Russland teilgenommen: Carlos Tevez.


Weiterhin gab Tevez zu, dass er auch selbst gerne am Turnier teilgenommen hätte. 

"Ich hoffte, bei der Weltmeisterschaft mit dabei zu sein. Ich bin deswegen von China zu Boca zurückgekehrt, aber dann hatte ich eine Muskelverletzung und verstand, dass ich es nicht schaffen würde. Ich habe das Gefühl, das Alter zollt Tribut, die Erholung gelingt immer langsamer. Die Realität ist, dass wir nicht alle zur WM können, nicht wahr? Schaut euch Icardi an", so Tevez abschließend. Von Messis "Wut im Bauch" kann man sich schließlich am 16. Juni überzeugen, wenn die Argentinier den WM-Auftakt gegen Island bestreiten.