​Der ​VfB Stuttgart ist mit seinen Planungen für die neue Bundesliga-Spielzeit bereits weit fortgeschritten, doch immer wieder sorgen Gerüchte um Abgänge bei den Schwaben für Unsicherheiten bei den Fans und Verantwortlichen. Ein Spieler, der demnächst den Verein verlassen könnte, ist Daniel Ginczek, der beim ​VfL Wolfsburg hoch im Kurs stehen soll. 


Nach Informationen der BILD wird es am Ende dieser Woche ein Treffen zwischen den Verantwortlichen der Wölfe und dem Spieler bzw. seiner Berater-Agentur geben. Wolfsburg-Manager Jörg Schmadtke möchte in diesen Gesprächen den Spieler von einem Wechsel nach Niedersachsen überzeugen. 


Das Geld lockt


Sportlich kann er in diesen Gesprächen aber kaum Werbung für einen Wechsel machen. Der VfL Wolfsburg rettete sich Ende Mai erst nach den Relegationsspielen gegen Holstein Kiel und machte den Klassenerhalt somit sehr spät klar. Anders sieht es bei dem Klub des Stürmers aus, der in der abgelaufenen Spielzeit unter Trainer Tayfun Korkut in der Rückrunde aufgedreht und die Teilnahme an der Europa League am letzten Spieltag nur knapp verpasst hat.  

FC Bayern Muenchen v VfB Stuttgart - Bundesliga

Führte den Bundesliga-Aufsteiger in die erste Tabellenhälfte: Tayfun Korkut



Doch der große Pluspunkt für den Volkswagen-Partner Wolfsburg ist das Gehalt. Die Wölfe sind bereit, dem 27-Jährigen das doppelte Salär zu zahlen. Das wären immerhin knapp vier Millionen Euro, die der ehemalige deutsche U21-Nationalspieler pro Jahr auf sein Konto gehen sieht. 


Ein weiterer Grund für einen Abgang könnte zudem sein, dass Ginczek eventuell eine neue Herausforderung in seiner Karriere sucht. An den Fans kann es nicht liegen, da sie ihn schon lange ins Herz geschlossen haben. Doch der Stürmer traf in der abgelaufenen Rückrunde nur viermal und möchte sich vielleicht noch einmal verändern, um den Stein umzuschmeißen. „Ich will wieder mehr Tore schießen", erklärte der Stuttgarter nach dem letzten Spiel gegen den​ FC Bayern München den anwesenden Journalisten. Beim 4:1-Auswärtserfolg traf er doppelt, das würde er wieder gerne öfter machen wollen - in Wolfsburg scheint man ihm diese Option aufzeigen zu können.