​​Hannover 96 sondiert den Markt nach Verstärkungen für die Offensive. Auf dem Notizblock der Roten ist Bobby Wood ein Eintrag gewidmet. Ein möglicher Transfer des US-Amerikaners könnte sich aber noch einige Tage ziehen. Auf eine Hängepartie deutet zumindest eine Aussage von 96-Sportchef Horst Heldt hin.


Auf dem Transfermarkt musste Hannover 96 bereits einige Rückschläge in Kauf nehmen. Spieler wie Nicolai Müller oder Vincenzo Grifo entschieden sich für einen Wechsel zu einem anderen Klub. Die Liste an Absagen könnte noch um einige Namen ergänzt werden. Im Werben um Bobby Wood soll alles ganz anders laufen.


​Das Hannoversche Interesse an dem Angreifer ist inzwischen verbrieft. Wood, der unlängst noch zwei Spiele für die US-amerikanische Nationalmannschaft absolvierte, bekommt vom ​Hamburger SV vorerst zwei Wochen Urlaub zugesprochen. Dass er im Anschluss noch mal zu den Rothosen zurückkehrt, gilt als ausgeschlossen.

Hamburger SV v Hertha BSC - Bundesliga

Bobby Wood soll den HSV verlassen


„Es ist nach wie vor offen“, kommentiert 96-Sportchef Horst Heldt den Wood-Poker im kicker. Eine Entscheidung liegt jedoch nahe. Die Planungen sehen vor, den 25-Jährigen vorerst für ein Jahr auszuleihen, der HSV möchte Wood jedoch gänzlich von der Payroll streichen. Dem Vernehmen nach streicht der Nationalstürmer drei Millionen Euro im Jahr ein.


Dass ein weiterer Neuzugang für die Sturmabteilung unabdingbar ist, zeigt das Werben um Niclas Füllkrug. ​Der Angreifer wird vor allen Dingen von Borussia Mönchengladbach umgarnt. 96 stellt sich bezüglich eines Verkaufs aber quer. „Wir wollen und werden Füllkrug nicht abgeben“, legt Vereinsboss Martin Kind im Sportbuzzer sein Veto ein.