​Im September 2015 war Anthony Martial für stolze 60 Millionen Euro vom AS Monaco zu ​Manchester United gewechselt. Drei Jahre später lässt sich festhalten, dass sich der Wechsel für den französischen Angreifer nicht ausgezahlt hat. Denn nach nur drei Jahren bei den 'Red Devils' will der 22-Jährige das Weite suchen, wie dessen Berater Philippe Lamboley gegenüber RMC Sport bestätigte.


In Manchester zählt der 18-fache Nationalspieler Frankreichs nicht mehr zum Stammpersonal und so hat der Angreifer auch den Sprung in den WM-Kader von Didier Deschamps verpasst. Dabei zeigt der Franzose mitunter ansprechende Leistungen und auch seine Zahlen und Quoten können sich sehen lassen. 45 Einsätze bestritt er in der vergangenen Spielzeit in allen Wettbewerben, konnte dabei elf Tore erzielen und bereitete neun weitere Tore vor.

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Seit September 2015 bei United: Nun will Martial den Verein verlassen.



Aufgrund des speziell in der Offensive hochkarätig besetzten Kaders von United erhält er unter José Mourinho dennoch nicht die Wertschätzung, die er für seine Entwicklung benötigt. "Nach drei Saisons bei Manchester United will Anthony Martial die 'Red Devils' verlassen", stellte der Berater des Spielers auf Anfrage von RMC Sport nun klar. "Es gibt viele Parameter, doch es wäre verfrüht, darüber zu reden. Anthony wird später darüber reden, um über all dies zu diskutieren", so der Agent über die Beweggründe.


"Ich denke, wenn Manchester United, der mächtigste Klub der Welt, nur um das festzuhalten, nach acht Monaten keine Vereinbarung treffen kann, dann wollen sie ihn nicht wirklich zu einem wichtigen Spieler machen", ergänzte dieser. Es sei eine gut überlegte Entscheidung, auch wenn Manchester United das letzte Wort haben werde. Schließlich steht Martial noch bis zum 30.06.2019 bei United unter Vertrag.

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Unter Mourinho nicht erste Wahl: Wohin zieht es Anthony Martial?



Ohne die bedingungslose Unterstützung der Fans hätte Martial schon früher um seine Freigabe gebeten, so Lamboley weiter. Anthony habe die Wahl, doch wohin es den Franzosen ziehen könnte, das wollte der Berater nicht verraten. Viele Trainer würden Martial für einen interessanten Spieler halten, stellte er nur klar. Die Frage nach dem bevorzugten Wettbewerb Martials sei dabei allerdings keine wichtige Frage. "Anthony will spielen, Freude erlangen und das Gefühl mit dem Trainer wird essentiell sein." Es bleibt abzuwarten, wo man den Offensiv-Star künftig sehen wird.