​Für Robert Bauer ist das Kapitel ​Werder Bremen spätestens nach der Verpflichtung des 20-Jährigen Felix Beijmo beendet. Beijmo ist Junioren-Nationalspieler Schwedens und wie Robert Bauer läuft er auf der rechten Außenseite in der Verteidigung auf. Damit schwinden für Bauer jegliche Einsatzchancen und deshalb will er nun das Weite suchen.


"Wir forcieren einen Wechsel", erklärte sein Berater Thomas Böhm bereits im April gegenüber der Deichstube. Einige Wochen und der Transfer Beijmos später steht fest, dass der Wechsel (fast) unausweichlich ist. „Wir wollen einen Verein finden, bei dem Robert wieder die sportliche Rolle einnimmt wie unter Alexander Nouri bei Werder. Denn Robert ist ein guter Verteidiger", erklärte Böhm, sagt aber auch, dass sich sein Mandant nicht unbedingt verschlechtern möchte: "Wir brechen nichts übers Knie", stellte Böhm klar. 

SV Werder Bremen v RB Leipzig - Bundesliga

Verdrängte Robert Bauer: Der Tscheche Theodor Gebre Selassie


Unter Alexander Nouri spielte der 23-Jährige noch eine große Rolle an der Weser, ein Wechsel war nie ein Thema. Bis zur Entlassung des Ex-Trainers verpasste Bauer nicht eine Minute und war gesetzt. Doch unter Kohfeldt bekam Theodor Gebre Selassie wieder die Chance und setzte sich gegen den ehemaligen deutschen U21-Nationalspieler durch. Seit Mitte März absolvierte Bauer nicht eine einzige Spielminute mehr im Dress der Bremer. 


Der Vertrag von Robert Bauer an der Weser ist aktuell noch bis 2020 datiert. Im Sommer 2016 kam Bauer für 3,5 Millionen Euro Ablöse vom Zweitligisten FC Ingolstadt zu den Grün-Weißen. Als mögliche Kandidaten galten in der Vergangenheit unter anderem Spartak Moskau, Fortuna Düsseldorf und der 1. FC Köln.