​Der Wechsel von Abdou Diallo zu Borussia Dortmund zieht sich wie Kaugummi. Die Mainzer fordern 28 Millionen Euro, Dortmund will aber nur 22 zahlen. Da ist es sicherlich nicht gerade förderlich, dass sich mit Olympique Lyon ein weiterer Klub in das Rennen um den Verteidiger einschaltet.


Wie die französische L'Equipe berichtet startet der französische Erstligist nun intensive Bemühungen, um seinen Landsmann nach Südfrankreich zu holen. Das Blatt berichtet, dass Lyon an einem Angebot über 20 Millionen Euro arbeite.



Allerdings horcht man bei dieser Summe zurecht auf, soll der BVB doch bereits 22 Millionen Euro geboten haben und die Mainzer gar 28 Millionen Euro fordern. OL müsste also noch einmal eine ganze Schippe draufzahlen, damit 05-Sportdirektor Rouven Schröder überhaupt den Hörer abnimmt.


In Lyon sucht man nach dem vermutlichen Abgang von Mouctar Diakhaby zum FC Valencia einen neuen Innenverteidiger und wurde vermutlich bei den Rhein-Hessen fündig. Einen Namen machte sich Diallo aber bereits bei seiner Station in Monaco. Im letzten Sommer schloss er sich für schlappe fünf Millionen Euro dem FSV an. Die Mainzer wollen nun etwa das Sechsfache für den Abwehrspieler einnehmen.


Doch sollte Lyon sein Angebot nicht nachbessern, wird man vermutlich eher eine Einigung mit Borussia Dortmund erzielen, deren Kohle nach den Abgängen von Ousmane Dembélé und Pierre-Emerick Aubameyang deutlich lockerer sitzt. Allerdings könnte ein möglicher Verkauf von Nabil Fekir die Kassen in Lyon noch einmal klingeln lassen. Der BVB sollte sich also beeilen.