​Der FSV Mainz 05 könnte in diesem Sommer so richtig Kasse machen. Neben Abdou Diallo (wohl zu Borussia Dortmund) haben es die Top-Klubs vor allem auf Mittelfeldspieler Jean-Philippe Gbamin abgesehen. Nun soll sich auch Bayer Leverkusen ins Rennen um den Ivorer eingeschaltet haben.


Trotz des Beinah-Abstiegs spielte sich Jean-Philippe Gbamin in der abgelaufenen Saison ins Rampenlicht. Der FC Arsenal und auch Schalke 04 buhlten lange Zeit um den Mittelfeldspieler, konnten (bisher) aber noch keine Einigung erzielen.


Laut einem Bericht der Sport Bild soll sich nun auch Bayer Leverkusen um den 22-Jährigen bemühen. Allerdings fordern die Mainzer wohl um die 30 Millionen Euro für Gbamin, was für die Werkself nicht so einfach zu stemmen wäre. Die Gunners hingegen würden sich leichter tun, eine solche Summe zu bezahlen.


Ein Wechsel zu Bayer Leverkusen scheint demnach bereits schnell vom Tisch zu sein, denn es ist nicht davon auszugehen, dass Rudi Völler den Defensivmann von Mainz mal eben zum Rekordtransfer des Werkclubs macht. Diesen haben die Leverkusener vor einigen Wochen mit der Verpflichtung des Brasilianers Paulinho getätigt. Der 18-Jährige kostete den Klub knapp 27 Millionen Euro. 


Dass man nun eine ähnliche Summe für Gbamin hinblättert, ist nicht zu erwarten, es sei denn, 05-Sportdirektor Rouven Schröder lässt noch einmal mit sich reden. Da sein Schützling aber noch einen Vertrag bis 2022 besitzt, ist das nur sehr schwer vorstellbar.