Der Direktor Profifußball der ​TSG Hoffenheim, Alexander Rosen, spricht öffentlich von einer möglichen vorzeitigen Beendigung der Leihe von Felix Passlack. Bislang hat sich das Geschäft für keine der beiden Seiten als Gewinn erwiesen.


Mit einer zweijährigen Leihe von ​Borussia Dortmund nach Hoffenheim wollte Felix Passlack einen Tapetenwechsel vollziehen, der ihn vor allem wieder an gehobeneres Bundesliga-Niveau heranführen sollte. Aber nach der Hälfte der Laufzeit kommen bei den Verantwortlichen im Kraichgau Zweifel auf, ob das Geschäft noch Sinn macht.


Gegenüber dem kicker erklärte Rosen: „Wir müssen schauen, was Sinn macht.“ Man sei „mit dem Berater und mit Dortmund im Austausch“, heißt es weiter. Lediglich drei Bundesliga-Partien absolvierte der Außenverteidiger für die TSG, in der Regionalliga Südwest kam er viermal so oft zum Zug. „Felix kam als Toptalent von Borussia Dortmund in einem nicht ganz optimalen Zustand zu uns. Gerade in der Phase, in der er Chancen auf Einsätze gehabt hätte und wir ihn auch gebraucht hätten, hat er sich schwergetan. Er war aus verschiedensten Gründen nicht bereit dafür“, erklärt Rosen die Nicht-Berücksichtigung.

Auch dass er in der Rückrunde den Anschluss wieder hinbekam, half ihm wenig. Denn dann hatte er gleich „zwei Akteure in Topform auf seiner Position“, wie der Direktor weiter ausführt. Es sieht also trotz der Dreifachbelastung im kommenden Jahr nicht danach aus, als sei für Passlack viel Verwendung in Hoffenheim. Gut möglich, dass er schon früher nach Dortmund zurückkehrt, als erwartet. Auch das könnte eine neue Chance für ihn sein.