Real Madrid soll in der Pole-Postion sein, Barça-Vertreter seien extra nach Brasilien gereist: Super-Talent Rodrygo vom FC Santos scheint der nächste Export-Schlager vom Zuckerhut zu sein. Klub-Präsident José Carlos Peres hat nun betont, dass man den 17-Jährigen nicht unter 50 Millionen Euro verkauft - und verraten, dass auch Bayern und Dortmund interessiert sind.


Rodrygo Silva de Goes, kurz Rodrygo, ist der nächste heiß begehrte brasilianische Youngster bei den Elite-Klubs in Europa. 17 Jahre alt ist der 1,73 Meter große Außenstürmer von Pelé-Klub FC Santos. Dort stammt er aus der Jugend und gab im November 2017 sein Profi-Debüt in Brasiliens Serie A. Fünf Tore und zwei Vorlagen lieferte Rodrygo bei seinen neun Liga-Einsätzen in der laufenden Spielzeit ab.


Nun wird der Poker um den Junioren-Nationalspieler offenbar ernst. Vergangene Woche wurde in Spanien über ein 45-Millionen-Euro-​Angebot von Real Madrid berichtet. Abgesandte von Erzrivale FC Barcelona sollen sich in Brasilien mit der Spielerseite getroffen haben. Santos-Präsident José Carlos Peres bestätigte nun vorliegende Offerten und nannte dabei einige Namen der interessierten Klubs. Mit dabei waren neben den spanischen Großmächten und PSG auch zwei deutsche Vertreter. "Real Madrid, Barcelona, ​Borussia Dortmund, Paris Saint-Germain, ​Bayern…Es gibt viele“, wird Peres von ​​ESPN Brasilien zitiert.

Rodrygo hatte im vergangenen Sommer einen Vertrag bis 2022 unterschrieben. Dieser enthält eine Ausstiegsklausel, die bei 50 Millionen Euro liegen soll. Darunter werde Santos das Top-Talent nicht abgeben, bekräftigte der Präsident: "Es liegen Angebote auf dem Tisch, die wir uns alle angeschaut haben. Wir können nicht über die Höhe sprechen, aber das Management hat entschieden, dass wir nur verkaufen, wenn die Klausel aktiviert wird und wir nicht reagieren können. Dazu raten wir den interessierten Vereinen."


Offiziell wechseln darf der Youngster nach den FIFA-Statuten ohnehin erst ab dem 9. Januar 2019, wenn er 18 Jahre alt wird. Bis dahin dürfte das Rennen um ihn aber längst entschieden sein. "Alle haben auf unsere Antwort gewartet und sie heute bekommen. Real Madrid hat noch nicht darauf reagiert, aber wir warten“, erklärte Peres weiter.