​Hannover 96 bestätigte am Dienstag einen ​Bericht, wonach Genki Haraguchi bei den Niedersachen einen Vertrag bis 2021 unterschrieben hat. Die Ablösesumme beträgt dem Vernehmen nach vier Millionen Euro. 


Der japanische WM-Fahrer weilt derzeit in Russland zur Vorbereitung auf das große Sommerturnier. Gleichzeitig konnte er aber seinen Wechsel in Gang bringen. ​​Bei Hertha BSC lief Haraguchis Vertrag bis 2020.


Der 27-jährige Flügelstürmer soll den Richtung VfL Wolfsburg abgehenden Felix Klaus ersetzen. In der vergangenen Rückrunde hat er bei seinem Leih-Intermezzo bei Fortuna Düsseldorf gezeigt, wie sehr er mit seiner Dribbling-Fähigkeit gegnerische Abwehrreihen in Bedrängnis bringen kann. 

Die neue Nummer 10 der Hannoveraner hatte laut Sportdirektor Horst Heldt "maßgeblichen Anteil am Erstliga-Aufstieg von Fortuna Düsseldorf. Er war auf dem Spielfeld sehr präsent und auf Anhieb eine Belebung für die Düsseldorfer Offensive. Wir versprechen uns von ihm die Qualitäten, die er in Düsseldorf und vorher auch bei Hertha gezeigt hat." Cheftrainer Andre Breitenreiter ergänzte, dass Haraguchi "ein variabler, schneller und dribbelstarker Offensivspieler ist, der zudem viel Erfahrung mitbringt."


Mit einer starken WM könnte Haraguchi seine Aktie verbessern, doch im Gegensatz zu anderen Spielern hat er lieber nicht auf ein mögliches Szenario gewettet und die sichere Variante genommen. "Es ist bemerkenswert, dass sich Genki schon vor der WM für uns entschieden hat. Das ist ein tolles Zeichen von ihm, sich bereits vor einem großen Turnier zu Hannover 96 zu bekennen", sagte Heldt hierzu.