​Vor einer Woche wurde darüber berichtet, jetzt ist es Gewissheit: Antoine Griezmann bleibt ​Atlético Madrid weiterhin erhalten. Der französische Nationalspieler verkündete am Donnerstag um 21:15 Uhr in einer Mini-Doku seine Entscheidung, die zugunsten der 'Colchoneros' ausfiel und den FC Barcelona als Verlierer zurückließ.


Die Personalie Griezmann hatte die Schlagzeilen der spanischen Presse monatelang dominiert: ein Transfer zum ​FC Barcelona war zeitweise schon fix gemeldet worden, Luis Suárez hatte den Franzosen im Rahmen eines Interviews ​gar schon bei Barça begrüßt. Dementsprechend flogen Giftpfeile vom einen in das andere Lager. Dabei stand der 27-Jährige noch bis zum 30.06.2022 beim amtierenden Europa-League-Sieger unter Vertrag. 

Der Grund für die Aufregung: eine Ausstiegsklausel im Vertrag des 54-fachen Nationalspielers erlaubte es ihm, den Verein in einem zeitlich begrenzten Rahmen für 100 Millionen Euro zu verlassen. Der amtierende spanische Meister und Pokalsieger war offenbar bereit gewesen, die fixe Summe zu überweisen.

Doch die 'Colchoneros' scheinen​ einige Argumente gefunden zu haben, den Franzosen weiter an sich zu binden. Der Offensiv-Star kann in Madrid zum Gesicht des Vereins werden. Sein Verbleib ist zudem an eine Aufstockung seines Gehalts gekoppelt. Die Verantwortlichen sollen ihm auch eine Verstärkung der Mannschaft versprochen haben. In diesem Zusammenhang wird mit ​einer Verpflichtung von Landsmann und Freund Thomas Lemar kokettiert.

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Griezmann war im Juli 2005 von seiner französischen Heimat in die Jugend von Real Sociedad San Sebastián gewechselt. Im Juli 2014 wechselte Griezmann für kolportierte 30 Millionen Euro in die Hauptstadt, wo er seitdem den spanischen Supercup und die UEFA Europa League gewann und im Champions-League-Finale 2015/16 stand. Es bleibt abzuwarten, welche Leistungen der Superstar aus Mâcon bei der kommenden WM und danach bei seinem alten und neuen Verein erbringen kann.