​Hertha BSC hat die Verpflichtung von Mittelstürmer Pascal Köpke vom Zweitligisten Erzgebirge Aue bekanntgegeben. Der Sohn von DFB-Torwarttrainer Andreas Köpke stand zuletzt kurz vor einem Transfer zu Hannover 96, entschied sich nun aber dennoch für einen Wechsel in die Hauptstadt. Im ersten Interview nach seiner Vertragsunterschrift äußerte sich der Angreifer zu seinen Beweggründen und erklärte seinen Spielstil.


"Ich war begeistert, wie Michael Preetz in unseren Gesprächen über mich geredet hat. Mit Pal Dardai habe ich geskypet, weil er zu der Zeit in Ungarn war. Etwas ungewöhnlich, aber auch der Austausch mit dem Trainer war super", so Köpke junior auf der offiziellen Vereinsseite von ​Hertha BSC. "Ich kenne Berlin und die Rahmenbedingungen bei Hertha BSC ganz gut aus dem Jugendbereich, als ich hier häufiger mit dem 1. FC Nürnberg gespielt habe. Schon damals waren wir alle begeistert, wie gut Hertha aufgestellt war. Jetzt hatte ich von Anfang an das Gefühl, dass es mit dem Verein passen wird und ich hierhin wechseln möchte", begründet der 22-Jährige den Wechsel in die Hauptstadt. 


Vor allem auch die Tatsache, dass die "alte Dame" viel mit jungen Spielern arbeitet, kommt beim Stürmer gut an: "Man sieht und hat in den Gesprächen gespürt, dass Hertha jungen Spielern eine Chance gibt!"

Um diese ​Chance beim Bundesligisten zu nutzen, will der Ex-Auer alles geben. "Ich bin ein anderer Spielertyp als Davie Selke oder Vedad Ibisevic", erklärte er dabei in Bezug auf seine künftigen Sturmkollegen beim neuen Arbeitgeber. "Ich glaube, die Mischung in der Offensive passt. Ich finde es immer ein wenig unangenehm, über sich selbst zu sprechen. Was ich sicher sagen kann, ist, dass ich ein mannschaftsdienlicher Spieler bin, der gerade auch defensiv immer für das Team ackert. Ich würde auch behaupten, dass ich weiß, wo das Tor steht, ohne dabei zu egoistisch zu sein. Alles in allem bin ich ein recht pflegeleichter Typ, der mit allen gut auskommt." 


In seiner neuen Heimat Berlin will sich der gebürtige Hanauer nun schnellstens an das Umfeld gewöhnen und kann es kaum erwarten, ins Training einzusteigen. "Ich freue mich jetzt schon auf die neue Saison! Am Anfang wird es wichtig sein, das Team kennenzulernen und gut reinzukommen. Was in Aue war, ist Vergangenheit - ich darf mich nie ausruhen. Die Vorbereitung werde ich nutzen, um Gas zu geben und mich anzubieten. Ich möchte dem Trainerteam zeigen, dass ich Einsatzzeiten verdient habe. Und ich bin zuversichtlich, dass ich mich schnell in die Mannschaft integrieren werden."