​Heung-Min Son verbrachte von 2008 bis 2013 insgesamt fünf Jahre beim Hamburger SV, ehe er zunächst zu Bayer Leverkusen und im Anschluss zu den Tottenham Hotspur in die Premier League nach England weiterzog. Im Interview mit dem "Hamburger Abendblatt" blickte der WM-Teilnehmer mit Südkorea nun auf seine Zeit an der Elbe zurück und offenbarte dabei eine wahre Liebeserklärung an den HSV.


"Vor allem Hamburg wurde meine zweite Heimat. In Leverkusen habe ich auch gerne gespielt und gewohnt, aber Hamburg ist noch immer eine ganz besondere Stadt für mich", erklärte der 25-Jährige der Zeitung. "Für mich ging es immer nur um Fußball," erklärte der Südkoreaner, der beim ​HSV anfangs das Fußballinternat besuchte. "Ich lebe Fußball, ich atme Fußball, ich träume von Fußball. Das war auch schon so, als ich noch im HSV-Internat in Norderstedt war." 


Vor allem sein Ehrgeiz sei schon damals etwas gewesen, was ihn womöglich von den anderen unterschieden hat. "Als die Jungs nachmittags Tischtennis gespielt haben, bin ich mit dem Ball auf den Platz gegangen, um meine Schusstechnik zu trainieren. Irgendwann haben sie mir gesagt, dass ich auch mal vom Fußball abschalten müsste. Dann habe ich heimlich weitertrainiert", so Son.


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Erinnert sich gerne zurück an seine Zeit beim Hamburger SV: Tottenham-Star Heung-Min Son


Bevor der Linksaußen in die Premier League nach England wechselte, bestritt er für Leverkusen und Hamburg zusammen 135 Bundesligaeinsätze und lieferte dabei insgesamt 51 Torbeteiligungen. Auch nach seinem 30-Millionen-Euro Wechsel zu den ​"​Spurs" im Sommer 2015 läuft es weiterhin gut für den Asiaten. In der abgelaufenen Spielzeit erzielte der 64-malige Nationalspieler 18 Tore und 11 Vorlagen in 53 Einsätzen. Sein Vertrag in Nordlondon läuft noch bis Sommer 2020.