​Yaya Touré hat nach Ende seiner Anstellung bei Manchester City für Aufsehen gesorgt, als er seinem ehemaligen Trainer Rassismus-Vorwürfe machte. Nun hat sich Pep Guardiola zum ersten Mal zu den Anschuldigungen seines Ex-Spielers Yaya Toure geäußert.


Der Ivorer verlässt Manchester City in diesem Sommer, nachdem er acht Jahre dort als Spieler aktiv war. Er hatte ordentlich gegen Guardiola ausgeteilt und dem Spanier schwere Rassismus-Vorwürfe gemacht. In der vergangenen Saison hatte der langjährige Nationalspieler der Elfenbeinküste nur 17 Spiele für die Citizens absolviert. Es stellte sich die Frage, ob es nicht an seiner Hautfarbe liegt, warum er denn so wenig spiele.

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Ein Bild ohne Bedeutung? Touré und Guardiola hatten stets ihre Probleme miteinander


Touré warf Guardiola unter anderem vor, dass er keine Afrikaner möge. "Er war grausam zu mir", sagte Toure. "Glauben sie wirklich, dass er so zu Iniesta hätte sein können? Ich bin an den Punkt gekommen, dass ich mich gefragt habe, ob es an meiner Hautfarbe liegt."


Der spanische Übungsleiter meldete sich nun erstmals zu Wort und dementierte die Vorwürfe des Ivorers. Guardiola zeigte sich von den Vorwürfen seines ehemaligen Spielers überrascht: "Das ist eine Lüge und er weiß das. Wir waren zwei Jahre zusammen und erst jetzt sagt er das. Das hat er mir nie ins Gesicht gesagt."


Dimitri Seluk, der Berater von Yaya Touré, schoss indes ebenfalls gegen den Coach und gab bekannt, dass sein Touré bereit sei, für einen Euro Gehalt bei einem Rivalen zu spielen, um es Guardiola heimzuzahlen.