DORTMUND, GERMANY - MAY 05: Michy Batshuayi of Dortmund looks on prior to the Bundesliga match between Borussia Dortmund and 1. FSV Mainz 05 at Signal Iduna Park on May 5, 2018 in Dortmund, Germany. (Photo by Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images)

BVB auf Stürmersuche: So ist der Stand der Dinge

Marwin Hitz, Marius Wolf, Thomas Delaney - noch vor der Öffnung des Transferfensters war Borussia Dortmund auf dem Transfermarkt bereits fleißig. Doch auf der vakanten Position im Sturm wurde der BVB bisher noch nicht tätig. Die Gerüchteküche kühlte in den letzten Wochen mächtig ab. Der Fokus der Verantwortlichen scheint zunächst auf der Defensive und dem Mittelfeldzentrum zu liegen. So ist der Stand der Dinge bei den Stürmer-Kandidaten:

1. Michy Batshuayi

Dortmund will die Leihgabe halten, der Belgier ist einem Verbleib ebenfalls nicht abgeneigt. Doch der FC Chelsea weiß aktuell noch nicht so ganz, was er mit dem Stürmer anfangen soll und will erstmal die WM abwarten. Aktuell steht laut der Daily Mail eine Ablösesumme von 57 Millionen Euro im Raum. Aufgrund des hohen Preisschildes soll der Revierklub sogar Abstand von einer Verpflichtung genommen haben. Zudem bemängelten die Verantwortlichen Batshuayis Verhalten außerhalb des Strafraums und zweifelten an dessen Taktikverständnis. 

2. Nicolas Gonzalez

Laut Calciomercato hat der BVB auch ein Auge auf den 20-jährigen Argentinier Nicolas Gonzalez von den Argentinos Juniors geworfen. Allerdings fordern die Südamerikaner mindestens zehn Millionen Euro für die Wundertüte. Dass der Youngster also als Batshuayi-Nachfolger präsentiert wird, darf bezweifelt werden.

3. Hatem Ben Arfa

Die L'Equipe berichtete zuletzt, dass Neu-Trainer Lucien Favre wohl auf PSG-Edelreservist Hatem Ben Arfa geworfen habe. Mittlerweile kann das Gerücht aber zu den Akten gelegt werden. Favre äußerte lediglich, dass Ben Arfa vom Typ her seinem Ideal entspräche. Ein Transfer des Franzosen käme aber nicht in Frage.

4. Michael Gregoritsch

Die Sport-BILD brachte auch den Augsburger Michael Gregoritsch mit dem Revierklub in Verbindung. Immerhin erzielte der Österreicher in der abgelaufenen Saison 13 Tore. Doch für die Ansprüche von Borussia Dortmund ist der 24-Jährige wohl eine Nummer zu klein. Als Back-Up aber, wäre er sicherlich ein guter Deal.

5. Mario Balotelli

In Nizza fand der italienische Nationalspieler unter Lucien Favre zu seinem seriösen Ich und konzentrierte sich aufs Fußballspielen. Dass der Italiener nach dem Favre-Wechsel auch mit dessen Neu-Klub in Verbindung gebracht wird, ist nur allzu logisch - allerdings wird der BVB sicherlich nicht wieder ein enfant terrible aufnehmen.

6. Alassane Pléa

Auch Alassane Plea gehört zu den Ex-Schützlingen von Lucien Favre beim OGC Nizza. Laut Le Figaro hat der BVB ein Auge auf den Stürmer geworfen. Zuletzt wurde es aber ruhig um den 25-Jährigen, der an der Cote d'Azur noch einen Vertrag bis 2021 hat.

7. Anthony Martial

Auch der Stürmer von Anthony Martial wurde beim BVB gehandelt, allerdings kann man das Gerücht ebenso in das Reich der Fabeln verweisen, wie jenes um Mario Balotelli. Der Franzose dürfte schlicht und ergreifend zu teuer für den Revierklub werden. Ein englischer Euro-League-Klub scheint da schon realistischer.

8. Alvaro Morata

Das abenteuerlichste Gerücht kommt zum Schluss. Tatsächlich berichteten einige Medien, dass Dortmund plane, Alvaro Morata zu verpflichten. Doch der Spanier dürfte noch einmal eine ganze Ecke teurer werden, als Vereinskamerad Michy Batshuayi. Auch sein Gehalt dürfte nicht wirklich stemmbar werden.