RB Leipzig konnte bei der Trainersuche immer noch kein Ergebnis präsentieren. Aktuell läuft alles darauf hinaus, dass Sportdirektor Ralf Rangnick die Bullen in der kommenden Saison trainiert. ​Eine Lösung, von der Spielmacher Emil Forsberg durchaus angetan ist.


"Ein absoluter Top-Fachmann", lobte Forsberg in einem Interview mit der BILD-Zeitung. "Einer der besten der Welt, finde ich. Er weiß und kennt ganz genau die Eckpfeiler, wie RB-Fußball auszusehen hat. Ob er aber Trainer wird, müssen wir mal abwarten." Bereits in der Saison 2015/16 spielte der schwedische Nationalspieler unter Rangnick, der später den Posten des Sportdirektors übernahm.

Nach dem gelungenem Aufstieg leitete Ralph Hasenhüttl die Geschicke in Leipzig. Nach zwei erfolgreichen Jahren aber trennte sich RB vor einigen Wochen vom Österreicher: "Ein schwieriges Thema", gab Forsberg zu. "Der Verein und Ralph Hasenhüttl haben das ja zusammen so entschieden. Für mich war es keine Überraschung. Der Verein wollte nicht mit ihm verlängern. Ich wünsche ihm aber alles Gute – er hat noch eine steile Karriere vor sich, da bin ich sicher." 

 

Für seinen Ex-Trainer hat der Offensivakteur nur lobende Worte übrig: "Wir hatten unter ihm viel Erfolg. Gerade im ersten Jahr war das fantastisch. In diesem Jahr war es vielleicht ein bisschen zu viel Hin und Her. Das lag sicher auch an meinen Verletzungen. Am Ende können wir aber mit der Saison trotzdem zufrieden sein. Wir haben in Europa gespielt, haben da viele Erfahrungen gesammelt. Das war auch für mich wichtig."


Forsberg steht kurz vor seiner ersten WM-Teilnahme mit Schweden. Beim Turnier in Russland trifft er auf Deutschland, Mexiko und Süd-Korea. "Wir sind defensiv stabil. Die Feinabstimmung nach vorne kommt noch. Wir wollen eine gute Rolle in der Gruppe spielen."