Marcel Halstenberg hätte wohl gute Chancen gehabt, sich einen Platz im WM-Kader der deutschen Nationalmannschaft zu sichern. Doch ein Kreuzbandriss erstickte den Traum des Außenverteidigers im Keim. Der A-Nationalspieler (1 Einsatz) gibt indes Auskunft über seinen Gesundheitszustand.


In einer Trainingseinheit Mitte Dezember vergangenen Jahres ist es passiert: Marcel Halstenberg zog sich einen Kreuzbandriss zu. Die Saison war beendet und damit auch der ​Traum an einer Teilnahme an der diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaft in Russland.


Nach zweiwöchigem Urlaub arbeitet Halstenberg in Donaustauf an seinem Comeback. „Wir sind im Plan, wir fangen jetzt an, mal eine längere Zeit und längere Distanz zu laufen“, klärt der 26-Jährige in der Montagsausgabe des kicker auf. „Wir waren auch schon auf dem Platz mit Fußballschuhen, haben ein paar Pässe gespielt. Das war kein Problem.“

RB Leipzig v Besiktas - UEFA Champions League

Marcel Halstenberg muss noch etwas länger pausieren


In Donaustauf will er bis Ende des Monats und unter Beihilfe von Star-Physiotherapeut Klaus Eder weiter an der Genesung und Fitness arbeiten. „Dann werde ich am 1. Juli wieder in Leipzig sein und schon mal vorackern“, sagt Halstenberg. Am 9. Juli startet ​RB Leipzig offiziell in die Vorbereitung auf die neue Saison.


Zum Trainingsstart werde er läuferisch „alles mitmachen können“, orakelt Halstenberg. „Wie es dann auch schon fußballerisch aussieht, da muss man die kommenden Wochen abwarten.“ Zum Start in die Qualifikationsphase für die Europa League wird es aber noch nicht reichen. Hier könnte Abwehrtalent Marcelo Saracchi in die Bresche springen, der unmittelbar vor dem Wechsel steht.