​Lange Zeit galt​ Nabil Fekir als aussichtsreichster Kandidat für die Nachfolge von Philippe Coutinho im Mittelfeld des ​FC Liverpool. Vor kurzem machte Olympique Lyon jedoch deutlich, dass sie ihren Star nicht abgeben werden. Da die Planstelle bei den 'Reds' jedoch unbedingt neu besetzt werden soll, sucht der englischen Traditionsverein nach neuen Alternativen.


Am Samstag hatte der französische Erstligist verkündet, dass sie den 24-Jährigen trotz einer Offerte in Höhe von 65 Millionen Euro nicht abgegeben werden und ​erklärten die Verhandlungen mit Liverpool für beendet. Zuvor hatten mehrere Medienvertreter den Deal bereits als so gut wie in trockenen Tüchern bezeichnet und auch Liverpool-Trainer Jürgen Klopp schien sich schon über seinen Neuzugang zu freuen.

Nun muss der 50-Jährige Fußballlehrer sich weiterhin nach einem vielversprechenden Nachfolger von Coutinho umschauen, der sich dem FC Barcelona anschloss. Nach Informationen der Times nahmen die 'Reds' nun auch von der möglichen Verpflichtung von Manuel Lanzini Abstand. Der 25-jähre Mittelfeldakteur von West Ham United zog sich im Kreise der argentinischen Nationalmannschaft in der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in Russland einen Kreuzbandriss zu und fällt monatelang aus.


Auch bei Nabil Fekir kamen zuletzt vereinzelt Bedenken auf, ob der 24-Jährige in einer körperlich guten Verfassung ist. Vor drei Jahren erlitt auch er eine schwere Knieverletzung und vor rund einem Monat wurden bei ihm erneut geringfügige Knieprobleme diagnostiziert. Bevor der Deal mit Lyon perfekt gemacht werden sollte, hatten die Liverpooler daher auf eine eingehende Untersuchung des Millionentransfers gepocht und bei einem Medizincheck sollen auch Unregelmäßigkeiten aufgetreten sein. Dem Vernehmen nach sollen die 'Reds' danach versucht haben, die Ablösesumme zu drücken. Ob Olympique deswegen kurz vor einer möglichen Vertragsunterschrift den Rückzieher machte, ist jedoch lediglich Spekulation.