​Wenn der 1. FC Köln seine Vorbereitung auf die zweite Liga startet, könnte Leistungsträger Jonas Hector noch mitten in der Weltmeisterschaft stecken - je nachdem, wie weit die deutsche Mannschaft kommt. Neu-Coach Markus Anfang müsste also zunächst auf seinen Schlüsselspieler verzichten, dennoch drückt er ihm natürlich die Daumen.


"Wenn er ins Finale kommt, kehrt er mit tollen Erfahrungen und einem guten Gefühl um Team zurück. Ich drücke ihm die Daumen, dass er so weit wie möglich kommt", erklärte Anfang in einem Interview mit dem Express. Doch je länger Hector in Russland verweilt, desto mehr verschiebt sich sein Start beim 'Effzeh' nach hinten.

Und das könnte schwierig für die Kölner werden, soll Hector doch noch wichtiger für den Dom-Klub werden: "Er soll noch mehr Führungsaufgaben übernehmen", betonte Sportchef Armin Veh. "Das sah man ja schon in der Schlussphase der letzten Saison. Es ist so, dass man das planen muss. Je nachdem wie weit die deutsche Nationalmannschaft in Russland kommen wird, müssen wir davon ausgehen, dass Jonas wahrscheinlich zu einem Zeitpunkt wieder ins Training einsteigt, zu dem die Saison bereits begonnen hat."


In der vergangenen Spielzeit verpasste Hector verletzungsbedingt weite Teile der Hinrunde und der FC fiel in ein nie dagewesenes Loch. Auch in der anstehenden Runde könnte der Verteidiger bis zu fünf Spiele verpassen. Sollte er mit dem DFB-Team bis ins Finale vorstoßen, wird er erst kurz vor dem ersten Pokalspiel ins Training einsteigen. Erst im September würde er dann vermutlich auf den Platz zurückkehren. Doch auch ohne den Nationalspieler dürfte der FC bestens für die zweite Liga gerüstet sein.