​Vize-Pokalsieger, Pokalsieger, Europa League - die Eintracht aus Frankfurt erlebte in den letzten Jahren eine Renaissance. Das lockt die Zuschauer an. Aus diesem Grund überlegt man nun, die Kapazität in der Commerzbank-Arena zu erhöhen.


"Das ist unser Plan, wenn die aktuellen Mietverträge 2020 auslaufen", betonte Vorstand Axel Hellmann in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. "Wir wollen die Kapazität von 51.500 auf rund 60.000 Besucher erweitern und darüber in diesem Sommer und Herbst mit der Stadt Einigkeit erzielen." 



834.700 Zuschauer fanden in der abgelaufenen Saison ihren Weg in das Frankfurter Stadion - was einen Schnitt von 49.100 Fans pro Partie macht. Sechsmal war die Commerzbank-Arena ausverkauft.


Aktuell gehört das Stadion der Stadt. Daran werde sich auch in den nächsten Jahren nichts ändern: "Unsere Position ist bekannt: Wir haben aktuell hohe Nutzungskosten und keinen Zugang zu den Erlösquellen im Stadion", so Hellmann weiter. "Um langfristig wettbewerbsfähig zu sein in der Bundesliga, wird sich das ändern müssen." Deshalb wolle man der Stadt nun einen Vorschlag unterbreiten: "Von unserer Seite wird ein Modell angestrebt, dass die Stadt in einer Größenordnung von 30 Millionen Euro in Beton investiert und wir in der gleichen Dimension in die Digitaltechnik." Dafür will die Eintracht aber das Alleinrecht der Stadionnutzung über das gesamte Jahr. In Kürze soll über die Zukunft der Arena debattiert werden.