Milos Veljkovic ist bei Werder Bremen einer der Spieler, die in der abgelaufenen Saison die beste Entwicklung genommen haben. Vor wenigen Tagen verlängerte der Serbe mit Schweizer Wurzeln seinen Vertrag vorzeitig – und ließ sich ein Hintertürchen offen.


Lobeshymnen auf Milos Veljkovic waren in den vergangenen Wochen so einige zu vernehmen. Bei ​Werder Bremen zeigen sich die Verantwortlichen außerordentlich zufrieden mit der Entwicklung, die der serbische WM-Fahrer genommen hat. Freilich logisch, dass der SVW auf eine Verlängerung drängte.


​Noch vor dem WM-Start band sich Veljkovic bis 2022 an die Grün-Weißen, ließ sich aber nach Angaben des kicker eine Ausstiegsklausel in seinem neuen Vertragswerk implementieren. Der entsprechende Passus soll in zweistelliger Millionenhöhe liegen. Der Innenverteidiger könnte bei einem Verkauf zum nächsten Thomas Delaney werden, an dem der SV Werder 16,2 Millionen Euro Reingewinn erwirtschaftete.


Veljkovic kam im Winter 2016 für gerade mal 300.000 Euro Ablöse von ​Tottenham Hotspur nach Bremen. Der 22-Jährige könnte im Fall eines Verkaufs somit zum nächsten großen Deal für Manager Frank Baumann werden, der sagte: „Wir freuen uns, dass wir den gemeinsamen Weg auch zukünftig gehen werden.“