​Am Sonntag präsentierte die Vereinsführung des ​VfB Stuttgart auf der Mitgliederversammlung die Geschäftszahlen des vergangenen Jahres. Aufgrund der Saison in der zweiten Liga mussten die Schwaben rote Zahlen schreiben. Durch den sofortigen Wiederaufstieg und die starke vergangene Saison, vor allem in der Rückrunde unter ​Trainer Tayfun Korkut, konnte sich der Traditionsverein aber sofort wieder in der höchsten deutschen Spielklasse etablieren.


Finanzvorstand Stefan Heim verkündete, dass in dem Geschäftsjahr 2017, das sich aus der Rückrunde der Zweitligasaion 2016/17 und der Hinrunde der Bundesligasaiosn 2017/18 zusammensetzte, die Aufwendungen größer waren als die Einnahmen. Den Erträgen in Höhe von 112,5 Millionen Euro standen Aufwendungen in Höhe von 126,4 Millionen Euro gegenüber. Dies hatte zu Folge, dass die Stuttgarter ein Minus von 13,9 Millionen Euro verbuchen mussten.

Diese roten Zahlen seien aber als "Planverlust" schon im Vorhinein absehbar gewesen, da mit dem Gang in die Zweitklassigkeit auch ein Umsatzrückgang in Höhe von 40 Prozent einhergegangen sei. Zudem habe man nach dem geglückten Wiederaufstieg viel Geld investiert, um talentierte Spieler wie Santiago Ascacibar oder Anastasios Donis an den Neckar zu locken.


Da der VfB aber schon seit geraumer Zeit finanziell gut aufgestellt ist und im Geschäftsjahr 2016 ein Plus von 14,5 Millionen Euro gemacht hatte, zog der Finanzvorstand dennoch eine positive Bilanz. "Der Verein hat die 2. Liga wirtschaftlich gut überstanden", so der 51-Jährige. Entscheidenden Anteil an der positiven Entwicklung im Verein, habe die Ausgliederung der Profiabteilung vor einem Jahr. Das Konzernvermögen betrage aktuell 39,3 Millionen Euro.