​Der ​Hamburger SV treibt die Planungen für die kommende Zweitliga-Saison auf Hochtouren voran. Nachdem die Norddeutschen einen großen Umbruch im Kader verhindern wollten, gilt es doch, den so manchen Akteur zu ersetzen, der den erstmaligen Gang in die Zweitklassigkeit in der Vereinsgeschichte nicht mitgehen wird. Salim Khelifi galt als ein solcher Kandidat, der die offensiven Außenbahnen beim einstigen Bundesliga-Dino verstärken sollte. Wie die Hamburger Morgenpost allerdings berichtet, ist der Transfer ins Stocken geraten.


Filip Kostic, teuerster Spieler der HSV-Geschichte, ist wechselwillig und wird zukünftig damit anderswo sein Geld verdienen. Auch Nicolai Müller wird die Rothosen verlassen. Der 30-Jährige wird mit den Niedersachsen von ​Hannover 96 in Verbindung gebracht. Damit ist offensichtlich, dass die Hamburger auf den offensiven Außenbahnen Abhilfe schaffen müssen.


Ein Kandidat hierfür war Salim Khelifi, der bis zum 30. Juni 2018 noch bei Eintracht Braunschweig unter Vertrag steht. Danach wäre der einstige Junioren-Nationalspieler der Schweiz ablösefrei zu haben. Der 24-jährige Schweizer mit tunesischen Wurzeln begann seine Karriere auch in der Schweiz, wechselte im Juli 2011 zu Lausanne-Sport. Im Januar 2014 kam schließlich der Wechsel zu den Braunschweigern zustande. In der vergangenen Spielzeit absolvierte Khelifi 19 Einsätze in der zweiten Bundesliga, erzielte dabei zwei Tore und legte fünf Treffer vor.


Für den HSV wäre der Spieler deshalb so wertvoll, weil er sowohl auf der linken, als auch auf der rechten Außenbahn eingesetzt werden kann. Sogar die Position im offensiven Mittelfeld könnte der Schweizer bekleiden. Der sicher geglaubte Transfer kam laut Mopo nun ins Stocken, weil sich Sportvorstand Ralf Becker mit einer Entscheidung bezüglich des Transfers die nötige Zeit lassen will. Becker ist seit wenigen Wochen im Amt und hält offenbar nichts von vorschnellen Entschlüssen. Ob es damit schließlich zum geplanten Geschäft kommt, werden die kommenden Wochen zeigen.