Der Fußballweltverband FIFA beteiligt Klubs seit 2010 am wirtschaftlichen Erfolg der WM. Die jeweils betroffenen Vereine bekommen eine Abstellungsgebühr für jeden Spieler, der an dem Turnier teilnimmt. Im Fall Mats Hummels macht offenbar Borussia Dortmund ebenfalls einen Mini-Gewinn.


In drei Tagen erfährt ​die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland ihren ersten Spielanpfiff. Gespannt werden unter anderem die Klubs aus der Bundesliga die Partien verfolgen, schließlich partizipieren die deutschen Vereine an den Erfolgen ihre abgesandten Spieler. 178 Millionen Euro beträgt das FIFA-Budget, aus dem das Geld via Schlüssel auf alle Klubs verteilt wird.


Betroffen sind alle 736 WM-Spieler, die in den vergangenen 24 Monaten registriert waren, laut kicker bekommt der ​FC Bayern mit 2,02 Millionen Euro die größte Summe. Dahinter folgt Erzrivale ​Borussia Dortmund mit 1,48 Millionen Euro. Die Abstellungsgebühren wurden bis zum Vorrundenende berechnet, als Starttag für die Berechnung gilt der 31. Mai.

Sollte eine Nation weiter kommen, gilt pro Tag und Spieler die festgelegte Summe von 7.426 Euro. Dem Bericht zufolge kann der BVB sogar auf eine Beteiligung bei Mats Hummels hoffen. Der Verteidiger, für Deutschland aktiv, ​wechselte 2016 für 35 Millionen Euro zurück zu seinem Jugendklub FC Bayern.


556 Euro würde der Betrag für Hummels betragen, weil dieser erst Anfang Juli 2016 nach München wechselte. Da die FIFA ab dem Tag nach dem Ausscheiden bei der WM zwei Jahre zurückrechnet, ginge der komplette Betrag an den FC Bayern, wenn sich Deutschland am 5. Juli noch im Wettbewerb befindet. Für die beiden Finalteilnehmer ergibt sich eine Summe von 326.100 Euro pro Spieler im 23er-Kader – unabhängig davon, ob dieser zum Einsatz kommt oder nicht.