​Für ​Atlético Madrid steht eine entscheidende Woche bevor: denn vor dem Start der Weltmeisterschaft 2018 wird es rund um die Zukunft von Antoine Griezmann wahrscheinlich endlich Klarheit geben. Bleibt der Franzose den Madrilenen treu, oder wird der lang kokettierte Transfer zum ​FC Barcelona doch noch umgesetzt?

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Bleibt er Atlético Madrid treu? Antoine Griezmann will in der kommenden Woche aufklären.


Am gestrigen Samstag bestritt die französische Nationalmannschaft ein Testspiel gegen die Vereinigten Staaten. Mit dabei war natürlich auch Antoine Griezmann, über dessen Zukunft schon seit Wochen und Monaten spekuliert wird. Erst kürzlich betonte der 27-Jährige, eine Entscheidung bezüglich seiner Karriereplanung werde noch vor dem Start der WM fallen. 


Das Turnier wird in vier Tagen eröffnet und der Offensiv-Star steht nach wie vor zu seiner Aussage. "Es ist gut, dass ihr Interesse zeigt", antwortete Griezmann laut AS dem Journalisten, nachdem er wieder einmal auf seine Zukunft angesprochen wurde. "Es ist noch eine Woche. Ich denke, wir werden es diese Woche herausfinden", so der 53-fache französische Nationalspieler, der noch bis 2022 bei Atlético unter Vertrag steht. 


Eine weitere Personalie, die eben jenen Griezmann von einem Verbleib überzeugen könnte, wäre Thomas Lemar. Beide sind gut befreundet und kennen sich von der Nationalmannschaft bestens. Die 'Colchoneros' sollen sich laut Marca Hoffnungen auf eine Verpflichtung des 22-Jährigen machen, der in der vergangenen Spielzeit vor allem als Vorlagengeber (drei Tore, zehn Torvorlagen) glänzte. Die Beziehungen zur AS Monaco werden nach den Transfers von Falcao und Carrasco als exzellent angesehen, auch wenn der ​FC Chelsea ebenfalls an Lemar interessiert ist und 50 Millionen Euro bieten will.

Neben der namhaften Konkurrenz für Lemar sind es finanzielle Themen, die den Madrilenen zu schaffen machen könnten. Denn das neue Stadion Wanda Metropolitano ist noch nicht abbezahlt und auch das Grundstück, auf dem das alte Calderón-Stadion steht, wurde noch nicht verkauft. Um sich einen Spieler wie Lemar demnach leisten zu können, müssten die einen oder anderen Top-Stars gehen, um für finanzielle Einnahmen zu sorgen.