​​Erst kürzlich war berichtet worden, dass Brasiliens Nationaltrainer Tite bei den 'Königlichen' aus Madrid ein Kandidat für die vakante Stelle des Cheftrainers sein soll, nachdem Zinédine Zidane nach dem gewonnenen Champions-League-Finale seinen Rücktritt eingereicht hatte. Nun hat der 57-Jährige die vorhandenen Gerüchte um seine Zukunft dementiert.


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Tite auf der Trainerbank der 'Königlichen' ? Der Brasilianer dementiert eine Kontaktaufnahme.


Die Gerüchte um Tite, der sich in Brasilien als Trainer diverser Klubs und Sammler zahlreicher Titel einen Namen machte, waren im Zusammenhang mit ​Real Madrid geschürt worden, weil dessen Vertrag zum Ende der Weltmeisterschaft 2018 ausläuft. Gerne würden die brasilianischen Verantwortlichen das Arbeitspapier des Routiniers bis 2022 verlängern, damit dieser auch bei der WM 2022 in Katar das Sagen hat. Doch Tite hatte die Vertragsverhandlungen auf Eis gelegt - angeblich wegen eines Angebots des amtierenden Champions-League-Siegers.


Dieser Darstellung hat Tite im Rahmen einer Pressekonferenz vor dem anstehenden Testspiel der Seleção gegen die österreichische Fußballauswahl widersprochen. "Wenn das eine Meinung ist, so verdient das meinen Respekt. Wenn es in Anführungszeichen gesetzt wurde, ist es eine Lüge. Es ist ein respektloser und unwahrer Standpunkt. Das ist mein Wort", so die vehemente Antwort des Trainers, der noch ergänzte: "Ich habe niemanden kontaktiert. Gilmar Veloz (dessen Berater, Anm.), mein Freund, hat mit niemanden gesprochen. Ich habe großen Respekt davor, wo ich bin. Ich kenne die Verantwortung und Ziele, die ich hier habe", stellte er klar.

Derweil wird sich Tite, der auch wegen Neymar mit Real in Verbindung gebracht wurde, auf das besagte Spiel gegen die Mannschaft von Franco Foda vorbereiten. PSG-Superstar Neymar wird zum ersten Mal seit seiner Verletzung Ende Februar in der Startelf erwartet. Die Verantwortlichen aus der Hauptstadt müssen ihre Trainersuche indes weiter forcieren. Laut AS wolle man noch vor der Weltmeisterschaft einen neuen Trainer verkünden. Danach wird man sich laut Marca voll auf die Thematik eines drohenden Abgangs von Cristiano Ronaldo fokussieren.