Caglar ​Söyüncü steht seit Juli 2016 beim​ SC Freiburg unter Vertrag und war für nicht einmal vier Millionen Euro in den Breisgau gewechselt. Nach einer überzeugenden Saison in der 1. Bundesliga ist der 22-jährige Innenverteidiger in Europa heiß begehrt und hat das Interesse diverser Top-Vereine geweckt. So soll der Türke in der Länderspielpause unter anderem vom ​FC Liverpool beobachtet worden sein. Wie dessen Berater nun allerdings bestätigte, befinde man sich gerade in konkreten Gesprächen mit dem ​FC Arsenal. Das berichtet turkish-football.com.


Eintracht Frankfurt v Sport-Club Freiburg - Bundesliga

Könnte den SCF in Richtung England verlassen: Caglar Söyüncü


Die Türkei wird nicht an der kommenden WM-Endrunde teilnehmen und bestritt so eine Reihe von Testspielen, an denen auch der Freiburger Verteidiger teilnahm. Iran schlug man mit 2:1, gegen WM-Teilnehmer Tunesien erspielten die Türken ein 2:2-Remis, während gegen Gastgeber Russland ein 1:1 heraussprang. Der Verteidiger wurde in allen drei Partien von Anfang an aufgeboten und schoss gegen Tunesien gar sein erstes Tor im Dress seiner Nationalmannschaft. 


Der Berater des Spielers, Mustafa Dogru, äußerte sich nun zur Situation seines Klienten. "Sven Mislintat war schon von Caglar angetan, als er noch bei Borussia Dortmund war. Zuerst hat er ihn in Deutschland gescoutet", verriet der Berater und ergänzte: "Sven ist an Caglar interessiert, es gibt konkrete Gespräche. Alles, was noch aussteht, ist eine konkrete Summe, die ausgehandelt werden muss. Wir werden sehen, was als Nächstes passiert." Somit scheinen die Verhandlungen in der Tat weit fortgeschritten zu sein. Den SC wird somit eine zweistellige Millionensumme erwarten.


Weiterhin bestätigte der Berater das Interesse diverser Premier-League-Klubs, generell europäischer Top-Klubs. "Was ich bezüglich Liverpool sagen kann ist, dass es vier bis fünf Premier-League-Klubs gab, die ihn in der Länderspielpause gescoutet haben. Es gibt vier Teams, die einen Schritt unternommen haben, mit denen wir uns unterhalten. Es gibt auch Interesse von Atlético Madrid aus Spanien und von ein paar Klubs aus Frankreich, Italien und Deutschland", fügte er noch hinzu.

Gleichzeitig wurde Christian Streich für seine gute Arbeit gelobt, während der Berater seinen Klienten als modernen Verteidiger mit einer guten Physis beschrieb, der somit gut zur englischen Premier League passen würde. Wo es den 16-fachen Nationalspieler letzten Endes hinzieht, werden die kommenden Wochen zeigen.