DerHamburger SV kann nach dem erstmaligen Abstieg in die zweite Liga ​erneut auf die Hilfe von Milliardär Klaus-Michael Kühne hoffen. Die Entscheidung kommt überraschend, zumal er im Mai noch von der "schlechtesten Investitionsentscheidung meines Lebens" gesprochen hatte.


Doch Trainer Christian Titz ist für das Umdenken des Investors verantwortlich. Die beiden trafen sich in den vergangenen Tagen, um über den Klub und die Zukunft zu sprechen. "Für mich ist Christian Titz ein großer Hoffnungsträger. Wenn ihm genügend Mittel und Möglichkeiten zur Verfügung gestellt werden, kann er eine sehr gute Mannschaft formen", sagte Kühne in einem Interview mit der Hamburger Morgenpost.

Hamburger SV v Borussia Moenchengladbach - Bundesliga

Sorgt für frischen Wind an der Elbe: Trainer Christian Titz



Doch nicht nur die Verpflichtung von Titz als Nachfolger von Bernd Hollersbeck bezeichnet der Milliardär als "gut". Auch die Neubesetzung anderer Positionen, wie die des Vorstandsvorsitzenden mit Bernd Hoffmann, gefällt ihm, wie er erklärt: "Ich glaube, dass der HSV wesentlich besser aufgestellt ist, sofern der Vorstand die strategischen Pläne konsequent umsetzt und eine Einheit bildet."


Bedingung an den Verein


Doch damit Kühne erneut den Geldhahn aufdrehen wird und somit den Verein finanziell unterstützt, muss der ehemalige Bundesliga-Dino ihm entgegen kommen. 20,57 Prozent der Anteile an dem Klub hält Kühne, der gerne um weitere 10 Prozent aufstocken möchte. "Bisher ist es mir nicht gelungen, die zuständigen HSV-Gremien davon zu überzeugen, dass mir eine höhere Beteiligungsquote an der HSV Fußball AG eingeräumt wird, wofür eine Satzungsänderung erforderlich ist", sagte Kühne. Grund dafür könnten ​die oben genannten kritischen Aussagen seinerseits gegenüber des bisherigen Investitionsverlaufs sein. 


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Möglicherweise möchten die Verantwortlichen der Hamburger zudem nicht mehr an den 81-Jährigen gebunden sein und den Wiederaufstieg aus eigener Kraft schaffen.