Milos Veljkovic hat seinen Vertrag bei ​Werder Bremen ​langfristig verlängert. Der 22-jährige Innenverteidiger, seines Zeichens zweimaliger Nationalspieler Serbiens, kam in der vergangenen Spielzeit zu 30 Einsätzen in der Bundesliga, sowie zu vier Einsätzen im Pokal und zählte damit an der Weser zu den Stammkräften. Nun gibt es neue Hintergründe zum Arbeitspapier des Serben, von denen die Deichstube berichtet.


Bis wann genau das Arbeitspapier des Serben, der in Basel geboren wurde, datiert ist, ist nicht bekannt, doch da es sich laut Sportvorstand Frank Baumann um einen langfristigen Vertrag handle, ist eine Laufzeit bis 2022 oder 2023 anzunehmen. Ursprünglich wäre der Vertrag des Spielers, der zum Februar 2016 von den 'Spurs' nach Bremen wechselte, zum 30. Juni 2019 ausgelaufen.

Von den 'Spurs' war Milos Veljkovic bereits diverse Male innerhalb Englands verliehen worden. Auch im Norden Deutschlands war er zunächst nicht angekommen und wurde unter Werder-Coach Skripnik nur spärlich berücksichtigt. Dass er unter Florian Kohfeldt zu den Leistungsträgern zählt, macht sich auch gehaltstechnisch im neuen Vertrag bemerkbar. "Natürlich ist der Vertrag mit einem Gehaltssprung verbunden. Das hat sich Milos auch verdient", bestätigte Baumann, um sich gleichzeitig gegen andere Offerten für den Profi zu behaupten.


Dabei gab Baumann zu, dass es schon aktuell Interesse an Veljkovic gab, der für mehr Geld woanders hätte spielen können. "Es war nicht so schwer, Milos von der Vertragsverlängerung bei uns zu überzeugen, weil er sich zuletzt sehr gut bei uns entwickelt hat, sich wohlfühlt und ein gutes Umfeld vorfindet. Aber es war auch kein Selbstläufer."

"Wenn es ihm nur ums Geld gegangen wäre, wäre er wohl woanders hingegangen. Es gab konkretes Interesse anderer Clubs." Nun wird er den Werderanern erst einmal eine Weile erhalten bleiben, auch im Falle einer überzeugenden WM. Denn laut Baumann sei der Kontrakt nicht abgeschlossen worden, um den Preis für den Profi nach oben zu treiben.