Der ​Hamburger SV setzt in seiner Kaderplanung für die zweite Liga bisher auf einen Mix aus den bisherigen Akteuren aus dem Bundesliga-Kader sowie vielversprechende Talente ausder eigenen Jugend. Die aktuelle Strategie von Trainer Christian Titz und Sportvorstand Ralf Becker hat daher zufolge, dass U-19 Linksverteidiger Jan-Niklas Beste offenbar nun doch nicht an die Elbe wechseln wird.


Seit 2007 spielt Jan-Niklas Beste in der Nachwuchsabteilung von Borussia Dortmund, doch der Vertrag des Abwehrspielers läuft in diesem Sommer aus - eine Verlängerung scheint nicht in Sicht. Auf seinen ersten Einsatz für die Profis in der ersten Pokalrunde beim 1. FC Rielasingen-Arlen folgten in der abgelaufenen Saison insgesamt 17 weitere Pflichtspiele für die U-19, darunter zwei Partien in der UEFA Youth League gegen Tottenham Hotspur und Real Madrid.

U19 Germany v U19 Norway - UEFA Under19 European Championship Qualifier

Fehlte aufgrund einer Meniskusverletzung im Saisonfinale: Jan-Niklas Beste


Vor zwei Wochen wurde erstmalig über ein ​Interesse des Hamburger SV berichtet, der zu dieser Zeit offenbar mit einer ablösefreien Verpflichtung des 19-Jährigen liebäugelte. Doch wie das Hamburger Abendblatt nun berichtet, sei ein Transfer mittlerweile vom Tisch, da man für die linke Abwehrseite bereits fest mit zwei Spielern plant.


Zum einen wurde vor wenigen Tagen bekanntgegeben, dass Nachwuchsspieler Josha Vagnoman dem Verein e​rhalten bleiben wird und mit einem ab seinem 18. Geburtstag gültigen Profivertrag bis 2021 ausgestattet wird - ​obwohl mehrere europäische Top-Vereine ihr Interesse am Nachwuchsspieler bekundet haben sollen.


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Doch Vagnoman allein sorgte nicht dafür, dass Beste nun doch nicht verpflichtet wird. Ralf Becker erklärte zuletzt neben Tatsuya Ito und einigen anderen Akteuren auch ​Douglas Santos für unverkäuflich, ​was er gegenüber der Hamburger Morgenpost noch einmal bekräftigte. Der Brasilianer sei ein Spieler, "der nächstes Jahr unheimlich wichtig ist, den wir ganz fest in unserer Planung drin haben." Zudem sei Santos selbst einem Verbleib in Hamburg gegenüber nicht abgeneigt, nachdem er unter Christian Titz zu den absoluten Leistungsträgern zählte. Wohin es Beste ziehen wird, ist daher weiter unklar. Fakt ist jedoch: Der Hamburger SV hat bereits eine interne Lösung gefunden und wird daher auf einen Transfer verzichten.