Der AS Rom scheint auf dem Transfermarkt erneut zuzuschlagen und nach langem hin und her endlich Nägeln mit Köpfen zu machen. Nachdem eine Verpflichtung von Justin Kluivert in den vergangenen Tagen zu scheitern drohte, stehe der Wechsel des 19-Jährigen laut einer Meldung des Journalisten Fabrizio Romano zufolge kurz bevor.


Dass die Roma am Sohn der einstigen Sturm-Legende Patrick Kluivert interessiert ist, ist schon längst ein offenes Geheimnis. Bereits in der vergangenen Woche wurde über eine ​vermeintliche Einigung zwischen den Vereinsverantwortlichen und dem Flügelspieler gesprochen, doch laut einem Bericht von Goal geriet eine Verpflichtung zunächst außer Reichweite, nachdem das erste Angebot über zehn Millionen Euro offenbar zu gering ausfiel.


Wie das Online-Portal nun berichtet, seien die Gespräche mittlerweile wieder neu aufgenommen worden und durchaus erfolgreicher als beim ersten Versuch. Ramón Rodríguez Verdejo alias Monchi, sportlicher Leiter der Roma, habe sich mit Mino Raiola, Kluiverts Berater, getroffen und eine Einigung erzielen können. Nun scheint lediglich eine Einigung zwischen beiden Vereinen zu fehlen. Während berichtet wird, dass Ajax Amsterdam 30 Millionen Euro verlange, die Roma allerdings zunächst 25 Millionen Euro plus Bonuszahlungen bot, scheint die tatsächliche Ablösesumme etwas niedriger auszufallen.

Wie Fabrizio Romano berichtet, erhalten die Niederländer letzten Endes 18 Millionen Euro für Kluivert, der erst im Januar vergangenen Jahres in die erste Mannschaft befördert wurde. Romano arbeitet unter anderem für Sky Italia und The Guardian und gilt als Transfer-Experte für Vereine aus seiner italienischen Heimat. 


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Für den Champions-League-Halbfinalisten wäre es nach den Verpflichtungen von ​Bryan Cristante und ​Ante Coric bereits der dritte Transfer nach Saisonende. Kluivert absolvierte in der abgelaufenen Saison insgesamt 36 Spiele für Ajax, in denen er auf beiden Außenbahnen elf  Tore und fünf Vorlagen erzielte. Seit 2007 schnürt er seine Schuhe für den niederländischen Rekordmeister, doch nun zieht es ihn offenbar - wie einst sein Vater - nach Italien.