Nico Schulz gehört bei der​ TSG Hoffenheim zu den größten Gewinnern der Saison. Fast hätte es mit der Nationalmannschaft geklappt, dafür hat er sich sogar speziell drauf vorbereitet, doch der Anruf blieb aus. Im Gespräch mit SPIELFELD verriet Schulz jedoch, dass er sich bald im Trikot mit dem deutschen Adler auf der Brust sieht. 


27 Spiele in der Bundesliga, fünf in der Europa League, ein Einsatz im DFB Pokal. Der Sommer-Neuzugang von ​Borussia Mönchengladbach (Schulz kam für drei Millionen Euro) ist voll eingeschlagen und hat Eindruck hinterlassen. Experten zählten den 25-Jährige bis kurz vor der Nominierung des vorläufigen Kaders von Bundestrainer Joachim Löw für die WM zu den möglichen Kandidaten auf der Linksverteidiger-Position. 

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Verzichtete auf Schulz: Bundestrainer Joachim Löw



Aufgrund dessen hat Schulz für seinen Urlaub eine Reiserücktrittsversicehrung abgeschlossen. "Ich bin ja kein Amateur", stellte er klar. Am Ende bekamen jedoch seine Kontrahenten Jonas Hector und Marvin Plattenhardt den Zuschlag für das prestigeträchtige Turnier in Russland. Doch das zieht den Hoffenheimer nicht runter, wie er erklärte: „Wenn ich gesund bleibe, kommt alles zu seiner Zeit.“


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Dass er die Klasse für die Nationalmannschaft hat, darf Schulz in der kommenden Spielzeit bei den Kraichgauern in der Champions League zeigen. Kein Problem für den ehemaligen Youngster von​ Hertha BSC. „Ich weiß, was ich kann und weiß, wer meine Konkurrenten auf der Position sind – und so wie ich mich selber sehe, kann ich das Niveau auch spielen", sagte Schulz selbstbewusst und heizt somit den Konkurrenz auf der linken Abwehrseite für die Nationalelf weiter an.